Autoshow
03/08/2019

Brembo zeigt Karo-, Glitzer- und Camouflage-Bremssättel in Genf

Die bunten Bremssättel bringen etwas Kunst in die Wissenschaft des Anhaltens.

Coole Bremssättel gehören zu diesen wunderbaren automobilen Seltsamkeiten, die so gut wie jeder Autoenthusiast liebt. Wir sagen Seltsamkeiten, weil sie in der Regel so ein kleines Detail sind und dennoch für so viel Begeisterung sorgen können. Vermutlich weiß das kein Unternehmen besser als Brembo. Und der italienische Bremsen-Spezialist hebt das Thema Bremssattel-Design nun auf ein komplett neues Level. Mit teils knallbunten, teils grafischen Motiven, die den kleinen, aber lebenswichtigen Komponenten hinter unseren Felgen etwas mehr Persönlichkeit einhauchen. 

Unglücklicherweise wird keines dieser kreativen Designs in Serie gehen, schön anzusehen sind die neun Bremssattel-Studien, die Brembo auf dem Genfer Autosalon 2019 zeigt, aber allemal. Laut dem Unternehmen kommt die Inspiration "aus der Welt der Mode, des Designs, der Kunst und des Styles". Das Ergebnis sind die sehr unterschiedlichen Kreationen, die sie in der Galerie unten bewundern können. Und ja, darunter ist auch ein Sattel, der aussieht, wie unser Lieblings-Paar Socken. Auch ein Sattel für die Freunde sehr bunter Armee-Bekleidung ist darunter. Die Parkplätze der Bundesliga-Trainingsgelände wäre voll davon. 

Die Spielerfrau von Welt würde vermutlich den Leoparden-Look-Bremssattel wählen. Für knallharte Offroader empfiehlt sich das Modell "Stein". Der "Pflanzen"-Sattel wiederum würde sich hervorragend auf Elektro- und Hybridfahrzeugen machen. Und für betont 1970er- und 1990er-lastige Autos hat Brembo ebenfalls Sättel aufgelegt. Künstlerisch veranlagte Seelen dürften sich über den schwarz-weißen Drachen-Tatoo- und den Street-Art-Bremssattel freuen. 

Wir sind der Meinung, Brembo könnte mit derartigen Design-Sätteln durchaus einen Trend lostreten. Ein schöner roter oder gelber Bremssattel auf einem sportlichen Fahrzeug ist immer gut anzusehen, aber sicher gäbe es da draußen diverse Menschen, die ein wenig mehr Vielfalt und Individualisierung zu schätzen wüssten. Vielleicht gibt man sich in Italien ja doch noch einen Ruck.