Autoshow
02/27/2019

Honda e Prototype: Erstes Kennenlernen mit dem Elektroauto "zum Knuddeln"

Der Honda e Prototype, der auf dem Genfer Autosalon präsentiert wird, ist ein Vorbote des kommenden Elektroautos.

Zu etwa 98 Prozent ist er fertig, erklären die Macher von Honda. Ein paar Details werden bis zur Präsentation des eigentlichen Serienautos im September noch abgeändert. Welche, will man nicht so genau verraten, aber wir tippen darauf, dass die leuchtenden Honda-Embleme vorne und hinten wohl d’ran glauben werden.

Dafür kommen andere Dinge sehr wohl in Serie, die man so nicht erwartet hätte – aber dazu später mehr.

Was ist der Honda e Prototype? Es ist die Weiterentwicklung der Honda-Studie Urban EV, die 2017 präsentiert wurde. Wie das erste Elektroauto von Honda tatsächlich mit richtigem Namen heißen wird, will man erst später verraten.

Auch hinten gibt es runde Leuchten

Der Designer erklärt sein Werk

Scheinwerfer vorne

Vorne ist der Deckel für das Ladekabel

80 Prozent der Ladung sind mit Schnellladung in 30 Minuten zu erreichen

Ob das leuchtende "H" in Serie geht, ist noch fraglich

Innen gibt es insgesamt fünf Bildschirme

Für wohnliches Ambiente sorgt das Holz

Der Screen vor dem Fahrer ist kein Touchscreen

Schalter zwischen  den Sitzen

Hinten gibt es nicht wirklich viel Platz

Statt Rückspiegel gibt es Kameras

Das Kamerabild erscheint auf Schirmen im Cockpit

Wir haben schon Probe gesessen

Auf den Markt kommt der Kleine voraussichtlich Anfang 2020

Das E-Auto basiert auf einer neuen Elektroauto-Plattform von Honda und bringt die Kraft mittels Heckantrieb auf die Straßen.

Der Honda soll das erste Elektroauto „zum Knuddeln“ sein, erklärt der zuständige Designer. So kommt der Kleine mit großen runden Scheinwerfern, die dem Auto ein sympathisches Gesicht geben. Vorne findet sich der Deckel fürs Laden.

Der Elektromotor leistet 100 kW und die Reichweite soll bei 200 Kilometern liegen. Und die Batterie soll bei Ladung an einer Schnelllade-Einrichtung innerhalb von 30 Minuten zu 80 Prozent geladen sein, versprechen die Techniker.

Kameras statt Spiegel

Bei Honda gibt man dem Kleinen jede Menge High-Tech mit auf den Weg. Die Türgriffe fahren bei Bedarf aus und schließen sonst bündig mit der Karosserie ab. Und: Hondas Elektroauto bekommt, so wie der Audi e-tron, zwei Kameras anstelle von Außenspiegeln. Das führt unter anderem dazu, dass es im Interieur jede Menge Bildschirme gibt.

Vor den vorne Sitzenden erstreckt sich eine Wand aus drei großen Schirmen (wobei nur der Schirm vor dem Fahrer kein Touchscreen ist). Dazu kommen die beiden Schirme für die Außensicht – macht in Summe fünf.

Trotzdem wirkt das Interieur nicht kühl und technokratisch, sondern sehr heimelig und sympathisch, was nicht zuletzt an der Holzbeplankung liegt. Zudem hat man einen ebenen Boden und relativ viel Platz (zumindest vorne). Die Bedienung für den E-Antrieb funktioniert über Schalter zwischen den Sitzen.

Noch ein Schirm ist übrigens im Innenrückspiegel integriert – hier kann man zwischen Heckkamera und klassischer Ansicht hin- und herswitchen.

Auf den Markt wird der Elektro-Honda bei uns voraussichtlich ab Anfang 2020 kommen. Die Preise stehen noch nicht fest.