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Autoshow
03/04/2019

Premiere in Genf für den VW ID.Buggy mit Elektroantrieb

Das witzige Gefährt ist derzeit freilich noch eine Studie.

Als Elektroauto präsentiert VW die Neuauflage des legendären Buggy. Einst saß der Boxer des Käfer im Heck des Buggy, über das Chassis spannten Kleinserienhersteller eine GFK-Hülle.

Statt eines Boxers hat der ID. Buggy, der auf der neuen Elektroauto-Architektur von VW (MEB) basiert, einen Elektromotor im Heck eingebaut, der 150 kW (204 PS) leistet. Die Batterie ist im Fahrzeugboden integriert. VW erklärt, dass auch denkbar wäre, einen zusätzlichen E-Motor an der Vorderachse zu installieren und somit einen Allradantrieb zu haben.

Das Fahrzeug ist minimalistisch gehalten, auf Türen und Dach hat man verzichtet. Dafür sind die Materialien im Inneren wasserfest (wobei das Einzelstück sicher nie Regen sehen wird).

Dank des modularen Aufbaus kann der obere Karosseriebereich vom MEB-Chassis gelöst werden. Klares Signal an Kleinserienhersteller und Start-ups, sagt man bei VW: Wie einst öffnet sich Volkswagen mit dem Konzept des ID. Buggy externen Produzenten. Das Angebot: Sie können auf dieser Basis den emissionsfreien Dune-Buggy einer neuen Zeit bauen. Generell besitzt der MEB darüber hinaus das Potenzial, für viele Automobilhersteller zur neuen technischen Basis der E-Mobilität zu werden. Hintergrund: Anfang 2019 hatte Volkswagen erstmals angekündigt, den MEB als Elektrofahrzeug-Plattform auch Wettbewerbern zugänglich machen zu wollen.