Classic
02/18/2019

Mazda MX-5: 30 Jahre Roadster-Historie in Bildern

Wir machen einen Ausflug in die Vergangenheit und feiern den beliebtesten Roadster der Welt.

Der Mazda MX-5 feiert 30. Geburtstag. Damit er nicht nur die übliche Jubiläumsausgabe geschenkt bekommt, feiern wir den Roadster mit einer Bilderstrecke. Schon 1983, also vor über 35 Jahren, gab es einen Wettbewerb zwischen Mazda-Designteams, mit dem Ziel, einen leichten und preiswerten Sportwagen herzustellen. Am 10. Februar 1989 dann wurde der erste MX-5 in Chicago vorgestellt. Insgesamt sind seitdem vier Generationen auf den Markt gekommen.

Darüber hinaus sind etliche Konzepte aufgetaucht, von denen einige verwirklicht wurden, während andere vergessen sind. Blättern Sie durch unsere Bilderstrecke und verschaffen Sie sich einen Einblick in die Geschichte des weltweit meistverkauften Roadsters.

Bevor der MX-5 das heutige Layout mit Frontmotor und Hinterradantrieb bekam, gab es drei Plattformen, die sich um die Verwirklichung stritten. Eines davon war das Konzept mit Mittelmotor und Hinterradantrieb (Bild).

Das Layout mit Motor vorne und Antrieb hinten setzte sich durch. Unser Bild zeigt die beiden Prototypen. Der vordere war fahrfähig, der hintere nur ein Modell.

Die erste Generation des MX-5 alias Miata wurde 1989 auf der Chicago Auto Show vorgestellt und wurde bis 1997 produziert. Das auffälligste Design-Feature waren die Klappscheinwerfer.

1993 wurde ein MX-5-Prototyp mit elektrischem Antrieb erstellt, und zwar in Kooperation mit Chugoku Electric Power. Der Wagen erreichte eine Spitze von 130 km/h und hatte eine Reichweite von 180 Kilometer. Mit 1,4 Tonnen war er wesentlich schwerer als der normale MX-5. Später gab es auch einen Prototyp mit Wasserstoff-Antrieb.

Das Miata M Speedster Concept entstand 1995 und verfügte nur über eine kleine Windschutzscheibe, an der auch die Seitenspiegel montiert waren. Zum Ausgleich hatte das Auto riesige Scheinwerfer unten in der Frontschürze.

1996 wurde das Miata M Coupe Concept auf der New York Auto Show vorgestellt. Der 1,8-Liter-Motor hatte 133 PS. Leider ging das Auto nie in Serie.

Die zweite Generation des MX-5 (interner Code: NB) wurde 1998 vorgestellt. Nun gab es stärkere Motoren: der 1,6-Liter leistete 110 PS, der 1,8-Liter 140 PS. Die Klappscheinwerfer entfielen, die Proportionen blieben jedoch erhalten.

Die Studie Miata Mono-Posto wurde auf der SEMA 2000 vorgestellt. Der Einsitzer hatte eine Karosserie im Retro-Stil und einen 1,8-Liter-Turbobenziner mit 190 PS sowie 330 Newtonmeter Drehmoment.

Als sich die Produktionszeit des MX-5 NB gegen Ende neigte, wurde eine Coupé-Version vorgestellt, die jedoch nur in Japan verkauft wurde. Es wurden auch nur 179 Stück produziert, dazu 63 Stück von der 160 PS starken S-Version.

Die dritte Generation des MX-5 (interner Code: MX-5 NC) startete 2005 und war volle zehn Jahre lang (bis 2015) auf dem Markt. Dies war der erste MX-5, den es mit Retractable Hardtop gab. Diese Version heißt heute MX-5 RF.

Zum 20-jährigen Jubiläum stellte Mazda auf der IAA 2009 das MX-5 Superlight Concept vor. Es hatte nur 126 PS, war aber superleicht und sprintete in 8,9 Sekunden auf Tempo 100.

Das MX-5 GT Concept wurde 2012 vorgestellt. Die Studie wurde vom Rennspezialisten Jota Sport entwickelt. Abgesehen von einer speziellen Federung und einem besonderen Interieur hatte der Wagen einen 2,0-Liter-Motor mit 208 PS.

Das MX-5 Super25 Concept wurde für Langstreckenrennen konzipiert. Die Studie wurde im Jahr 2012 als Hommage an den historischen Sieg der Marke in Le Mans 1991 vorgestellt.

Der MX-5 ND (das heißt die aktuelle Generation) wurde 2014 vorgestellt. Es gibt eine Version mit Retractable Hardtop (RF) und zwei Motorisierungen. Das Facelift (ND2) kam 2018 und gab dem Roadster mit 181 PS mehr Schwung.

Nach 27 Jahren rollte der millionste Mazda MX-5 am 27. April 2016 vom Band.

Das MX-5 Spyder Concept wurde 2015 auf der SEMA 2015 vorgestellt -- neben einem ähnlich gestylten Speedster Concept. Der Spyder zeigt seinen Charakter mit seinem knapp geschnittenen "Bikini-Top" und den aerodynamisch günstigen Carbon-Anbauteilen aus Kohlefaser, die ein Gewicht von nur einer Tonne ermöglichen.

Ein Hingucker auf der SEMA 2016 war der Speedster Evolution. Das Gewicht wurde weiter reduziert, angeblich auf unter 900 Kilo. Dazu passte die minimalistische Design und die Schwarz-Weiß-Optik innen und außen.