E-Mobility
16.09.2018

BMW iNext: Vorbote des neuen Elektroautos der Bayern

Die Serienversion soll 2021 auf den Markt kommen, wie sie aussehen könnte, zeigt diese Studie.

Mercedes hat vorgelegt, mit dem EQC. Nun legt BMW nach und präsentiert sein kommendes Elektrofahrzeug - wenn auch noch als Studie.

2021 soll es soweit sein und der iNext (wie immer er dann auch heißen wird, möglicherweise i5) soll zu haben sein.  Mit der Studie iNext, zeigt BMW, wie die Optik aussehen könnte, verrät aber noch keine technischen Details zum Antrieb.

BMW sieht das Fahrzeug als Sports Activity Vehicle (SAV). Im Zentrum der Front sitzt die große, vertikale Doppelniere. Sie ist wie bei allen elektrisch betriebenen Fahrzeugen geschlossen. Da keine Kühlung für einen Verbrennungsmotor nötig ist, dient die Niere als "Intelligenzfläche", in der verschiedene Sensoren verbaut sind. Ein 3D-gedrucktes Muster steht für die dahinter liegende Technologie. Sehr schmale Scheinwerfer deuten das BMW typische Vieraugengesicht in moderner Interpretation an.

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Im Inneren verspricht der iNext viel Raum, auch dank des langen Radstands. Die hinteren Türen schwingen wie beim i3 gegenläufig auf.

Ein durchströmtes Dach und ein Diffusor, der durch Leuchtelemente in Szene gesetzt wird, sollen die Aerodynamik-Eigenschaften des Fahrzeugs optimieren.

Autonomes Fahren

Der iNext beherrscht das vollautonome Fahren. Dementsprechend gibt es einen Boost-Modus (in dem Fahrer das Kommando hat) und einen Ease-Modus (wo man sich chauffieren lassen kann). Im Cockpit definieren die zwei einzigen sichtbaren digitalen Anzeigeflächen gemeinsam mit dem Lenkrad den Fahrerbereich. Das flache Dashboard mit beigefarbenem Stoffüberzug soll in Kombination mit Holzdetails und einem klar strukturierten Holzboden für eine wohnliche, angenehme Atmosphäre sorgen. 

Im „Boost“-Modus sind Lenkrad und Anzeigen klar auf den Fahrer ausgerichtet.  Beim Übergang in den „Ease“- Modus verändert sich der Fahrerbereich: Das Lenkrad fährt leicht zurück, das Fahrpedal fährt ein und schafft so ein offeneres Raumgefühl. 

Die Anzeigenflächen wechseln von fahrrelevanten Inhalten in den  „Exploration Mode“, der Fahrer und Mitfahrern Vorschläge zu für sie relevanten Orten und Veranstaltungen in der Umgebung zeigt. Darüber hinaus lassen sich die Kopflehnen der vorderen Sitze nach hinten umklappen. Die vorne sitzenden Personen können so besser mit den Mitfahrern im Fond sprechen.

Die nächsten Pläne

Wie geht es weiter mit den Elektroautos bei BMW? 2019 kommt zunächst die Elektro-Version des Mini, 2020 die elektrische Version des X3. Leistungsdaten der Studie BMW Concept iX3: Ein mehr als 200 kW/270 PS starker Elektromotor und eine Reichweite im WLTP Zyklus von über 400 Kilometern.