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E-Mobility
03/03/2022

Opel schon ab 2028 nur mehr elektrisch

Elektrischer Manta kommt Mitte des Jahrzehnts, auch Nachfolger für Insignia und Crossland werden elektrisch

Für den Mutterkonzern Stellantis gab CEO Carlos Tavares das Jahr 2030 vor, wonach alle Fahrzeuge rein batterielektrisch sein sollen. Opel ist nun noch schneller unterwegs. Bis 2028 wird der deutsche Hersteller seine gesamte Produktpalette in Europa auf elektrische Antriebe umgestellt haben.

„Opel wird mit aller Konsequenz elektrisch – und das in Rekordzeit. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von CO2. Und wir hören nicht beim Umbau unserer Modellpalette auf: Schon 2025 fertigen wir zusammen mit unseren Partnern eigene Hochleistungsbatterien in Kaiserslautern. Zudem entsteht an unserem Stammsitz in Rüsselsheim ein ressourcenschonender neuer Campus“, erklärt Opel CEO Uwe Hochgeschurtz die Strategie der Marke.

Ziel von Opel ist es, Elektrofahrzeuge anzubieten, welche die Anforderungen der Kunden perfekt erfüllen – zukünftig sogar mit Reichweiten von 500 bis 800 Kilometer und einer Best-of-Class-Schnellladefähigkeit von 32 Kilometer pro Minute, erklärt man in Rüsselsheim.

Die Nachfolgemodelle für den Insignia und den Crossland werden als reine Elektroautos kommen. Dazu wird Opel den Manta Mitte dieses Jahrzehnts als reines Elektroauto "neu erfinden". „Der neue Opel Manta wird wieder ein hochemotionales Auto. Mit Elektropower, die schon aus dem Stand anliegt und für eine erstklassige Beschleunigung sorgt. Unser Manta wird wieder für Fahrspaß pur stehen. Wir werden eine faszinierende Neuinterpretation mit einem erstaunlichen Platzangebot bauen“, freut sich Hochgeschurtz auf den Newcomer.

Stellantis und Opel haben mit den Partnern Total/Saft das Joint-Venture „Automotive Cells Company“ (ACC) gegründet. Vor einigen Monaten hat sich Mercedes-Benz beteiligt. Damit schaffen die Parteien einen Weltklasse-Akteur bei der Entwicklung und Herstellung von Hochleistungsbatterien für die Automobilindustrie. Zudem kündigten die Partner an, die industrielle Kapazität von ACC in Kaiserslautern auf bis zu 32 GWh zu erhöhen. Am Standort des bisherigen Komponenten- und Motorenwerks in Kaiserlautern entsteht so eine echte Gigafactory für modernste Batteriezellenfertigung.

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