© APA/dpa/Julian Stratenschulte

E-Mobility
08/22/2022

PwC-Studie: 74 Milliarden Euro für Batteriefertigung nötig

Europa müsste bis 2030 74 Milliarden Euro in die Batteriezellfertigung und die Produktion von Rohmaterialien investieren

In Europa werden den Angaben nach heute fast 30 Prozent der E-Autos gebaut. Trotzdem „werden hier nur 10 Prozent der weltweiten Batteriezellen hergestellt, weniger als 1 Prozent der weltweiten aktiven Materialien (Graphit, Nickel, Lithium, Mangan und Kobalt) produziert und circa 1 Prozent dieser aktiven Materialien verarbeitet“, heißt es in einer kürzlich veröffentlichten PwC-Studie.

Verkauf E-Autos 2030: 42 Millionen
Im Jahr 2030 dürften demnach 42 Millionen E-Autos verkauft werden - 19 Millionen davon in China, 12 Millionen in Europa. Weil auch die Batterien in den Autos stärker würden, dürfte die Nachfrage weltweit von heute 0,5 auf 3,6 Terrawattstunden Kapazität steigen. Davon entfalle gut ein Viertel auf Europa. Die notwendigen Investitionen in Europa bezifferte PwC bis 2030 auf 18 Milliarden Euro für die Materialproduktion und 56 Milliarden für die Zellproduktion.

Nachfrage nach Materialien steigt enorm
Die Nachfrage nach den wichtigsten Materialien - vor allem Lithium, Nickel und Graphit - werde „rasant anwachsen“, schreibt Neuhausen. „Um die europäische Supply Chain für Batterien zu stärken, ist neben dem Aufbau von Gigafactories die Installation von großen Anlagenkapazitäten zur Vorbereitung der notwendigen Batterie-Materialien empfehlenswert.“ Auf dem europäischen Markt gebe es derzeit viele Akteure mit jeweils kleinen Marktanteilen. „Wir gehen mittelfristig von Konsolidierungen und Zusammenschlüssen aus.“

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