E-Mobility
09/05/2019

Smart Fortwo und Forfour Facelift: Neue Elektro-Zwerge

Die Klein(st)wagen gibt es künftig nur noch mit Elektroantrieb

Wegweisend, digital und urban: Mit diesen drei Adjektiven beschreibt Smart seine gelifteten Versionen des Fortwo und Forfour. Beide werden auf der IAA 2019 in Frankfurt (12. bis 22. September) gezeigt. Auch das Fortwo Cabrio ist zu sehen.

Bereits 1972, bei den ersten Überlegungen zum Smart, wurde an einen elektrischen Antrieb gedacht. Auch Visionär Nicolas Hayek erwog den Smart mit Stromantrieb zu versehen. Auf den Markt kam er dann aber mit einem Benziner. Seit 2007 gab es daneben auch eine Elektroversion. Nun steigt Smart komplett auf den lokal emissionsfreien Antrieb um.

Die Leistung liegt unverändert bei 60 Kilowatt oder 82 PS, auch die Reichweite (159 NEFZ-Kilometer beim Fortwo) ändert sich nicht. Aufgeladen wird ebenfalls wie bisher: Serienmäßig mit 4,6 kW, optional mit 22 kW. Mit dem 22-kW-Bordlader lässt sich der Smart in weniger als 40 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen.

Ein optisches Highlight sind die Lichter vorne und hinten. So ändert sich das Innenleben der Scheinwerfer. Die drei LED-Elemente übernehmen nicht nur die Funktion von Abblend- und Fernlicht, sondern fungieren auch als Blinker. Nach wie vor arbeiten die Scheinwerfer aber mit konventioneller Technik, optional gibt es nun allerdings LED-Scheinwerfer. Diese begrüßen den Fahrer nach dem Entriegeln mit einer kleinen Choreographie. Die Rücklichter sind deutlich komplexer aufgebaut als bisher und übernehmen offenbar ebenfalls die Blinkerfunktion. 

Auch vom überarbeiteten Interieur gibt es bereits Bilder. Die Mittelkonsole enthält nun mehr Ablagen. Außerdem wird eine neue Infotainment-Generation mit einem 8,0-Zoll-Touchscreen und Smartphone-Integration eingeführt.

Eine App ermöglicht es, Statusinformationen zum Auto zu bekommen und bestimmte Funktionen aus der Ferne zu aktivieren, zum Beispiel das Aufladen. Außerdem unterstützt die Elektronik nun Over-the-air-Updates. Smart nennt das "ready to"-Services.

Bereits seit 2016 unterstützen die Smart-Fahrzeuge das Verleihen des eigenen Autos an autorisierte Nutzer. Smart bezeichnet das mit dem Schlagwort "ready to share". Dabei können die Nutzer den Smart von Freunden mit ihrem Smartphone öffnen. Sogar das Verleihen gegen Geld wird unterstützt: Der Besitzer kann dazu einen Preis pro Fahrminute festlegen.

Die Ausstattungslinien heißen wie bisher Passion, Pulse und Prime. Dazu lässt sich jeweils eines von drei Ausstattungspaketen wählen: Advanced, Premium oder Exclusive. Schließlich muss man sich noch für eine Farbe entscheiden. Fertig. So ist jeder smart in drei Schritten nach den eigenen Wünschen zusammengestellt.

Die Preise und das Datum des Marktstarts wurden noch nicht verkündet.