E-Mobility 17.08.2016

So spart man Sprit, auch mit Navi-Hilfe

So spart man Sprit, auch mit Navi-Hilfe
© Michael Andrusio

Wie einem schlaue Technik beim Spritsparen hilft.

Einst wurde einem gelehrt, möglichst vorauschauend zu fahren, die Gänge nicht bis zum Drehzahllimit auszudrehen und unnötige Beschleunigungsmanöver zu vermeiden, um effizient unterwegs zu sein. Daran hat sich im Prinzip nichts geändert, nur erfährt der Fahrer immer mehr Unterstützung seitens des Autos, um möglichst spritsparend zu fahren.

Eine der letzten Errungenschaften betrifft die Einbeziehung des Navigationssystems, das die vor einem liegende Strecke analysieren kann. Erkennt das System eine kommende Gefällestrecke, kann es bei einem Hybridauto zunächst verstärkt den Elektromotor einsetzen, dessen Akku dann beim folgenden Bergabfahren wieder geladen werden kann. Oder der Fahrer wird aufgefordert, vor einer Kreuzung des Fuß rechtzeitig vom Gas zu nehmen, damit das Fahrzeug ausrollen und optimal rekuperieren kann.

Im Bordcomputer integrieren viele Hersteller Effizientrainer, die einem nach einer Fahrt vorrechnen, wie hoch der Beschleunigungsanteil und wie lange man gleichmäßig und vorausschauend unterwegs war.

Schaltanzeigen informieren Fahrer von Autos mit Schaltgetriebe, wann der richtige Zeitpunkt zum Hochschalten da ist (bzw. auch umgekehrt), andere signalisieren mittels Symbolen, das Gaspedal nicht zu heftig durchzutreten. Und Start-Stopp-Systeme werden immer öfter eingesetzt, um den Motor beim Halten abzustellen – nimmt man den Fuß von der Bremse, wirft die Elektronik den Motor sofort wieder an.

Ein paar andere Dinge aus der „guten alten Zeit“ sollte man aber dennoch weiterhin berücksichtigen. Beispielsweise stets auf den richtigen Druck in den Reifen achten, das dient nicht nur der Sicherheit, sondern auch der Effizienz. Auch die notwendigen Flüssigkeiten wie Motoröl sollten passen und auf unnötigen Balast z.B. Zeugs im Kofferraum oder auch ungenutzte Dachboxen sollte man verzichten.

(Kurier) Erstellt am 17.08.2016