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meinung
01/16/2020

Zeit, dass sich was dreht

Wohin die Fahrt gehen muss, ist klar: in Richtung Null-Emissionen, Ressourcenschonung, weniger Verkehr insgesamt.

von Sandra Baierl

Was wäre, wenn ... sind Gedankenspiele, die meist ins Leere führen. Trotzdem: Was wäre, wenn der erste Elektrowagen – erfunden 1888 von Andreas Flocken – den Beginn der Automobilgeschichte markiert hätte und nicht der Verbrennungsmotor von Carl Benz? Gäbe es dann heute, nach 130 Jahren Entwicklung, ausgefeilte Elektromobile mit fantastischen Akkus, unglaublichen Reichweiten, ohne Gewichtsproblem und in allen Größen und Formen? Oder, anders gedacht: Würden wir ebenso über die Folgen und Probleme der Elektroautos diskutieren – über den enormen Stromverbrauch der Fahrzeuge, über die Knappheit von Lithium, über den Entsorgungswahnsinn der Akkus? Nun: In der Geschichte setzte sich Benz durch, das Auto mit Verbrennungsmotor ist eine der großen industriellen Erfolgsgeschichten des 20. Jahrhunderts. Heute bringt es uns an ökologische und ökonomische Grenzen angesichts endlicher Ressourcen. Weshalb die Autoindustrie und der Individualverkehr vor einem Paradigmenwechsel stehen.

Bleibt alles anders

Welche die Antriebsart der Zukunft sein wird, ist nicht vorherzusagen. Wohin die Fahrt gehen muss, ist klar: in Richtung Null-Emissionen, Ressourcenschonung, weniger Verkehr insgesamt. Auch der KURIER wird in den kommenden Wochen Veränderungen vornehmen: im Zuge eines Relaunches wird aus dem „Motor“ unter meiner Leitung ein modernes, erweitertes „Mobilität“-Ressort, das sich allen Facetten des Fahrens widmet – allen Antriebsarten, allen Zukunftsideen, allen Entwicklungen, die es heute und morgen zum Thema Mobilität geben wird. Das KURIER-Motor-Team wird Sie auch künftig bestens informieren, damit Sie weiterhin gut an Ihr Ziel kommen – egal mit welchem Antrieb.

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