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04/04/2021

BMW X2 Hybrid: Das harmonische Zusammenspiel der Kräfte

Der hybride BMW X2 zeigt seine Sportlichkeit leistungstechnisch und optisch

von Robert Kleedorfer

xDrive steht bei BMW für Allradantrieb. Beim Kompakt-SUV X2 waren von Marktstart weg im Jahr 2018 naturgemäß auch Allradantriebe mit im Aufgebot. Mit der zunehmenden Elektrifizierung der Flotte kommt nun auch der X2 in den elektrischen Genuss – in hybrider Form. Während vorne der Dreizylinder-Benziner (im oberösterreichischen BMW Werk Steyr gefertigt) schnurrt, kommt von hinten die Kraft des 90 PS-Elektromotors. Die gemeinsamen 220 PS schaffen es von 0 auf 100 km/h in 6,8 Sekunden.

Und das Zusammenspiel funktioniert in äußerst geschmeidiger Form. Die beiden Antriebe fügen sich fein zusammen, als ob all die Kraft aus einem Guss kommt. Das ist nicht nur während des Fahrens zu spüren. Die Leichtigkeit drückt sich auch akustisch in einer angenehmen Form aus.

Mehr als drei Stunden

Die elektrische Kraft reicht trotz kalter Temperaturen fast so weit wie zu Beginn der Fahrt angezeigt. Wobei laut Hersteller diese bei voller Aufladung 57 Kilometer reichen sollte. Während der gesamten Testzeit war es jedoch nie möglich, mehr als 39 Kilometer zu laden. Das Aufladen benötigt laut Hersteller etwas mehr als drei Stunden. Der Verbrauch wird kombiniert mit 1,9 l/100 km angegeben.

Apropos laden: Wo kann das Handy geladen werden? In der Mittelarmlehne. Diese wird wie üblich ganz hochgeklappt, um darunter diversen Kleinkram hineinzugeben. In der Lehne selbst verbirgt sich aber auch eine weitere schmale Ablage. Hier kann das Handy induktiv geladen werden. Der Vorteil: es verrutscht nicht und ist sicher verwahrt. Der Nachteil: will man etwa im Stau geschwind seine Nachrichten checken, muss zuerst die Klappe (mit einem Griff an der Vorderseite der Armlehne) geöffnet werden.

Auch wenn der X2 um zehn Zentimeter kleiner ist als der X1, mangelt es ihm nicht an Platz. Sowohl auf der Rückbank als auch im Kofferraum, obwohl dieser wegen des hinten verbauten Elektromotors ein um 60 Liter geringeres Volumen hat.

Optisch auffällig sind außen die serienmäßigen LED-Scheinwerfer, die die bisherigen runden Nebelscheinwerfer ablösen.

Ein wirkliches Manko ist im Testbetrieb dann doch aufgefallen. Es fehlt ein Spurwechselassistent, inzwischen in dieser Klasse State of the Art. Und die Seitenspiegel klappen beim Versperren auch nicht selbstständig ein. Über den Preis (ab 45.550 Euro) darf man hingegen nicht meckern – es ist eben ein BMW.

Antrieb
Allrad, 6-Gang-Automatik, Spitze 195 km/h (elektrisch 135 km/h), Hubraum 1.499 ccm, max. Drehmoment 165 Nm, Tank 36 Liter, -Ausstoß 41g/km

Abmessungen
Kofferraumvolumen bis zu 1.290 Liter; Radstand 2.670 mm, Leergewicht 1.730 kg,

Preis
Listenpreis brutto ab 45.550 €, Testfahrzeug (Modell M Sport X) 63.820 €

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