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29.09.2018

11 Automarken, die keine Lust mehr auf Diesel haben

Umweltverschmutzung, Skandale und drohende Fahrverbote machen den Diesel immer unattraktiver. Diese Marken sehen das ähnlich.

Wie viel Zeit hat der Diesel noch? Gerade hierzulande ist das eine der derzeit meistdiskutierten Fragen. Diesel-Halter sind maximal beunruhigt, Neuwagenkäufer völlig verunsichert. Am kommenden Montag, den 1.Oktober will die Bundesregierung verkünden, wie es mit dem Diesel, mit Umrüstungen et cetera weitergeht. Das Image des Selbstzünders und auch das diverser Hersteller ist durch die anhaltenden Emissionsskandale, Vertuschungen und drohende Fahrverbote längst massiv beschädigt. Modelle mit Diesel verkaufen sich weit schlechter als dies noch vor wenigen Jahren der Fall war. Tendenz weiter fallend.

Nicht wenige sind der Meinung, dass wir den Diesel als Massenfortbewegungsmittel mit seiner hohen Reichweite und dem vergleichsweise geringen CO2-Ausstoß noch lange benötigen werden. Andere würden ihn lieber heute als morgen zum Teufel jagen. Diese elf Autohersteller haben genau das bereits getan oder haben es in naher Zukunft vor. Sie sagen dem Dieselmotoren leise Servus, zugunsten von Plug-in-Hybriden und Elektromotoren.

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Umweltverschmutzung, Skandale und drohende Fahrverbote machen den Diesel immer unattraktiver. Diese Marken sehen das ähnlich

Wie viel Zeit hat der Diesel noch? Gerade hierzulande ist das eine der derzeit meistdiskutierten Fragen. Diesel-Halter sind maximal beunruhigt, Neuwagenkäufer völlig verunsichert. Am kommenden Montag, den 1.Oktober will die Bundesregierung verkünden, wie es mit dem Diesel, mit Umrüstungen et cetera weitergeht. Das Image des Selbstzünders und auch das diverser Hersteller ist durch die anhaltenden Emissionsskandale, Vertuschungen und drohende Fahrverbote längst massiv beschädigt. Modelle mit Diesel verkaufen sich weit schlechter als dies noch vor wenigen Jahren der Fall war. Tendenz weiter fallend. Nicht wenige sind der Meinung, dass wir den Diesel als Massenfortbewegungsmittel mit seiner hohen Reichweite und dem vergleichsweise geringen CO2-Ausstoß noch lange benötigen werden. Andere würden ihn lieber heute als morgen zum Teufel jagen. Diese elf Autohersteller haben genau das bereits getan oder haben es in naher Zukunft vor. Sie sagen dem Dieselmotoren leise Servus, zugunsten von Plug-in-Hybriden und Elektromotoren.

Smart

In der aktuellen Smart-Generation ist für den Diesel kein Platz mehr. In Nordamerika ist die Marke seit 2017 sogar nur noch rein elektrisch unterwegs. Ein Schritt der in absehbarer Zeit auch in Europa folgen dürfte. Der Smart macht als reines Stadtauto mit E-Antrieb einfach am meisten Sinn und deutlich mehr Spaß macht er in dieser Variante auch.

Porsche

Eigentlich war es schon länger klar, dennoch war die Ankündigung, die Porsche vor ein paar Tagen machte, ein Paukenschlag. In Zuffenhausen wird es künftig keinen Diesel mehr geben. Zuletzt hatte man die Selbstzünder aus dem Programm genommen, hielt sich aber deren Wiedereinführung offen. Der Dieselskandal hat am Image von Porsche genagt. Nun ist endgültig Schluss. "Als Sportwagenhersteller hat dieser Kraftstoff in unserem Sortiment schon immer eine untergeordnete Rolle gespielt und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir unsere Zukunft mit anderen Antriebsformen gestalten wollen", so Oliver Blume, CEO des Sportwagenherstellers.

Volvo

Der neue Volvo S60, den Sie auf dem Bild sehen können, ist das erste Modell der skandinavischen Marke, das komplett auf Dieselmotoren verzichtet und sein Angebot auf Benziner und Plug-in-Hybride konzentriert. Ab 2019 soll jeder neue Volvo mit mindestens einer elektrifizierten Variante erhältlich sein. Der Diesel dagegen fliegt aus dem Programm : "Volvo wird keine neue Generation von Dieselmotoren entwickeln", sagte Markenchef Hakan Samuelsson.

Lexus

Lexus war 2013 die erste Marke, die bekannt gab, künftig komplett auf den Diesel zu verzichten. Damals dominierten Dieselmotoren den Markt, weshalb dieses Manöver durchaus riskant wirkte. Aus heutiger Sicht jedoch scheint der japanische Nobelhersteller viel richtig gemacht zu haben. Die Hybridtechnologie, die in allen Lexus-Modellen vorhanden ist, ist heute das große Markenzeichen des Unternehmens.

Jeep

Und nochmal FCA. Und wieder das gleiche Spiel. Jeep plant, bis 2022 10 neue Modelle auf den Markt zu bringen, alle mit elektrifizierten Varianten. Zweifellos hat die amerikanische Marke eine spannende Zukunft vor sich. Unter anderem mit der Einführung eines SUV unterhalb des Renegade, der Rückkehr des großen Jeep Wagoneer oder der Veröffentlichung eines siebensitzigen Jeep Grand Cherokee.

Alfa Romeo

Bei der Präsentation ihres Fünf-Jahres-Plans vor einigen Monaten gab die italienische Marke bekannt, sich in absehbarer Zeit vom Diesel zu verabschieden. Bis 2022 will man sechs Plug-in-Hybride anbieten.

Fiat

Was für Alfa gilt, gilt auch für die anderen Marken des FCA-Konzerns. Fiat wird sich in Zukunft auf die Herstellung von Kleinfahrzeugen wie den 500 und seine Derivate konzentrieren, bei denen Hybrid- und Elektroantriebe besonders sinnvoll sind. Tatsächlich bestätigte die italienische Marke zu Beginn des Jahres, dass sie ab 2022 auf dieselbetriebene Modelle verzichten wird.

Maserati

Obwohl Dieselmotoren Maserati in den letzten Jahren, wie bei allen Marken der FCA-Gruppe, zu einer Umsatzsteigerung verholfen haben, liegt die Zukunft des Unternehmens in der Elektrifizierung. Zu diesem Zweck wird das italienische Unternehmen die Maserati Blue-Strategie entwickeln, die eine neue modulare Plattform, einen Allradantrieb, Elektroantriebe und Plug-in-Hybride umfasst.

Nissan

Wer das meistverkaufte Elektroauto der Welt in seinen Reihen hat, ist in der privilegierten Position, relativ entspannt auf den Diesel verzichten zu können. Aufbauend auf des Leaf hat das japanische Unternehmen angekündigt, ab 2021 keine Verbrenner mehr in Europa zu verkaufen.

Polestar

Die neue Marke gehört zum chinesischen Mischkonzern Geely, sie ist eine Tochtergesellschaft von Volvo und wird von Anfang an keine Dieselmotoren anbieten. Polestar, quasi die sportliche Premium-Schwester von Volvo wird anfangs auf Plug-in-Hybride und später nur noch auf rein elektrische Antriebe zurückgreifen. Das erste Modell wird 2019 der Polestar 1, ein Plug-in-Hybrid-Coupé mit 600 PS und 150 Kilometern elektrischer Reichweite.

Toyota

Dank Modellen wie dem Prius, Auris oder dem beliebten Crossover C-HR wird der Name Toyota quasi mit Hybridtechnologie gleichgesetzt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass das japanische Unternehmen auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon angekündigt hat, dass der Verkauf von Dieselfahrzeugen in Europa eingestellt wird. Auf der anderen Seite machte der Diesel ohnehin weniger 15% des Umsatzes auf dem alten Kontinent aus.