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Fahrvorstellung
11/01/2013

Alfa Giulietta: Ausfahrt mit der neuen Modellgeneration

Alfa Romeo hat die Giulietta fürs Modelljahr 2014 behutsam überarbeitet.

von Michael Andrusio

Graue Nebelschleier hängen über den Vororten von Mailand als wir uns mit unserer Test-Giulietta auf den Weg machen. Glücklicherweise ist das Interieur des Alfa um einiges farbenfroher als der Himmel. Rote Ledersitze und eine rote Blende für den Instrumententräger. Das ist erstens Teil des neuen Farbschemas für den kompakten Alfa, zweitens sind Sitz- und Instrumententrägerfarbe aufeinander abgestimmt - und drittens kann man auch dezentere Farben bekommen.

Touchscreen integriert

A propos Instrumententräger. Alfa hat den Schirm fürs Navi (und andere Anzeigen) nun hier integriert und ist vom freistehenden Schirm (wie bei den deutschen Premium-Anbietern) wieder abgekommen. Das ist vom Ablesen her durchaus benutzerfreundlich, auch die grafische Darstellung gibt keine Rätsel auf, nur das Ein- und Auszoomen über die Plus-Minus-Tasten auf dem Touchscreen ist nicht optimal (ein ordinärer Drehregler wäre wohl g'scheiter).


Der Touchscreen ist auch essenziell für das neue Uconnect-System, das in der Giulietta 2014 zum Einsatz kommt. Heisst, dass der Fahrer nun hier iphone, ipad, smartphone etc. anschliessen kann, dazu gibt's bluetooth mit diversen sinnvollen Funktionen. Standardmäßig ist ein 5-Zoll-Schirm verbaut, optional kann man auch einen 6,5-Zoll-Schirm haben und der unterstützt dann die 3D bird view Funktion des Navis. Jedenfalls wirkt alles durchdacht und hübscht gemacht in der neuen Giulietta. Im übrigen gibt's auch ein neu gestaltetes Lenkrad mit einer Einlage im metallischen Look, die in ihrer Form ein wenig an den Kühlergrill erinnert.

Der schaut ein wenig anders aus und die Nebelscheinwerfer wurden in Chom eingefasst. Anders formuliert: Man sah bei Alfa keine Veranlassung, am Exterieur-Design der Giulietta viel zu ändern. Man hat neue Lacke angerührt, die dann Moonlight Pearl, Anodizatto Blau und schlicht Bronze heissen. Dazu kommen neu gestylte Alu-Räder. Trotzdem muss man wohl ein intimer Kenner der Materie sein, um die Giulietta anno 2014 auf Anhieb zu erkennen.

2,0 JTDM Diesel

Besonders positiv fiel bei unserer Testfahrt die neue Dieselmotorisierung des Alfa auf. Das heißt, "auffallen" ist nicht wirklich ein passender Terminus im Zusammenhang mit dem 2,0 JTDM-Motor. Der Diesel läuft nämlich höchst laufruhig, gibt weder ein Dieselnageln (dankenswerterweise) noch ein Alfa-Grollen (eher schade) von sich. Dafür liefert er mit seinen 150 PS ausreichend Schmalz und das eigentlich in allen Drehzahlbereichen. Alfa verwendet einen kleinen, rasch ansprechenden Turbolader und damit liegt das maximale Drehmoment von 380 Nm bereits ab 1750 U/min an. Weiters kommt beim JTDM die mittlerweile dritte Generation des Common Rail Einspritzsystems zum Einsatz.


Auf 100 km/h beschleunigt die Giulietta in 8,8 Sekunden, die Spitze gibt Alfa mit 210 km/h an, den durchschnittlichen Verbrauch mit 4,2 Liter. Am Handling gab's beim Alfa ohnehin nie etwas auszusetzen, das ist auch so geblieben und auch der so genannte DNA-Schalter ist wie gehabt an seinem Platz. Den Dynamic-Modus, der die sportlichen Charaktereigenschaften hervorstreicht, anzuwählen, ist natürlich lustig - mit dem Normal-Modus fährt man in der Regel aber wunderbar. Bzw. heben wir uns die Dynamic-Einstellung vorzugsweise fürs nächstes Frühjahr auf - dann bekommt das Topmodell, die Giulietta QV, den 241-PS-Turbomotor aus dem 4C.

Der wird dann 34.620 Euro kosten, da hat sich Alfa schon festgelegt. Und der JTDM, der praktisch ab sofort zu haben ist, kostet ab 28.340 Euro.

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Alfa Romeo Giulietta/Mito…

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