News 05.12.2011

Alfa Romeo: Fahrmaschine pur

Alfa Romeo: Fahrmaschine pur
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Alfa Romeo 159 Sportwagon 1750 TBi: Benziner, Turbolader, Sportfahrwerk und bissige Bremsen - was will man mehr ...

Alfa Romeo hat seit einiger Zeit ein äußerst formidables Triebwerk im Programm, das jetzt auch im 159er und dessen Kombibruder Sportwagon (SW) Dienst versieht. Aus nur 1750 Kubikzentimetern strömen bei Bedarf dank Turboaufladung hübsche 200 Pferde bzw. ihre -stärken.

Sie befördern solcherart bei wunderbarer Klangkulisse den Kombi unter acht Sekunden auf 100 km/h, mit mächtig Dampf, mächtig Ladedruck und unbezähmbarem Vorwärtsdrang.
Das allein hat schon was und macht viel Spaß, erst recht in Zeiten, in denen sich die Hersteller allenthalben Grün und Blau und Effizienz auf die Fahnen heften. Hier darf Gasgeben auch noch Spaß machen. Dazu kommt das wirklich ausgewogene Fahrwerk (Tieferlegung im TI-Paket für rund 3300 Euro brutto enthalten), eine 235er-Bereifung samt 18-Zoll-Felgen, eine direkte Lenkung und damit insgesamt ein durchaus begeisterndes Handling. Diese Fahrmaschine giert nach Kurven, langen und kurzen, und natürlich nach den Geraden dazwischen.

Innen fallen - neben einem schmucken Cockpit mit lauter Kreisen - sofort die eng geschnittenen Schalensitze auf. Sie umklammern Gesäß und Rücken des Fahrers, er fühlt sich augenblicklich eingeschweißt in diese Fahrmaschine. Rote Ziernähte rundum und Leder-Mikrofaserkombination tun das ihre zu einer Art von Geborgenheit.

Kombi

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Als Ladewunder geht der Alfa 159 SW nicht durch, zu stark wurde von Beginn an auf das Design geachtet. Damit werden die wirklichen Fans freilich gut leben können. Der Verbrauch des flotten Roten lässt sich je nach Fahrweise gut variieren, es können zehn Liter im Durchschnitt sein, es gehen sich aber auch zwölf und mehr Liter aus. Ein Turbolader will eben gefüttert sein.

Das einzige kleine Ärgernis bei diesem Kombi: Die Tatsache, dass die Heckklappe beim Entriegeln nur einen winzigen Spalt aufgeht. Die nachhelfenden Finger greifen daher danach stets in den Schmutz.

(Kurier) Erstellt am 05.12.2011