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16.11.2016

Alfa Romeo Stelvio: Quasi die Giulia fürs Grobe

Alfa Romeo zeigt sein erstes SUV - und das gleich einmal als Quadrifoglio mit Ferrari-Power.

Nun also auch Alfa Romeo. Kein Hersteller kann sich derzeit offenbar dem Reiz (oder den Verkaufszahlen) der derzeit so angesagten SUV entziehen.

Alfa Romeo beeilt sich natürlich gleich von vornherein zu sagen, dass der Stelvio, benannt nach dem Gebirgspass, ein besonders sportlicher Vertreter der Marke SUV sei und dass man gedenkt, demnächst die Konkurrenz auf der Nürburgring-Nordschleife in Grund und Boden zu fahren. Und überhaupt hat man ja auch Motoren von Ferrari unter der Haube.

Damit sind wir bei der Giulia, mit der der Stelvio seine Gene teilt und die als Quadrifoglio auch einen von Ferrari entwickelten V6-Biturbo mit 510 PS unter der Haube hat. So auch der Stelvio. Geschaltet wird mittels 8-Gang-Automatik und dafür, dass die Kraft manierlich auf die Straße kommt (bzw. wenn der Ausflug ins Gelände angesagt ist), sorgt der Allradantrieb Q4 - der ist übrigens Heckantriebs-lastig ausgelegt. Heißt, normalerweise gehen 100% der Kraft nach hinten, tritt Schlupf auf, werden bis zu 50% nach vorne dirigiert.

Neben dem 510-PS-V6 im Quadrifoglio hat Alfa auch noch einen 280-PS-Benziner angekündigt. Mit einem Diesel in der 200-PS-Region darf man wohl ebenso rechnen.

Zu den Abmessungen: Der Stelvio kommt auf eine Länge von 4,68 Meter, ist 1,65 Meter hoch und 2, 16 Meter breit.

Auf den Markt kommt der Alfa Romeo im zweiten Quartal des nächsten Jahres, die Preise stehen noch nicht fest.