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25.11.2018

Audi A1 Sportback: Kleiner Luxus mit Ecken und Kanten

Ohne Diesel und Dreitürer – dafür mit viel Luxus und Elektronik aus der Oberklasse.

Sportlicher ist sie geworden, das erkennt man auf den ersten Blick. Die zweite Generation des kleinen Audi duckt sich noch tiefer auf den Asphalt und vollzieht mit ihrem kantigen, muskulösen Design jene Linie nach, die bereits von den größeren Modellen vorgegeben wurde. Bei dieser neuen Bulligkeit merkt man kaum, dass der A1 auch länger geworden ist: um ganze 56 Millimeter, die vor allem dem Kofferraum zugute kommen. 335 Liter Fassungsvermögen entsprechen einem Zugewinn um 65 Liter.

Im Interieur schlägt sich das Längenwachstum indes kaum nieder. Im Fond muss man bei Autos dieser Größe naturgemäß Kompromisse eingehen und dass man sich als Beifahrer etwas beengt fühlt, liegt am weit in den Innenraum gezogenen Instrumententräger. Als Fahrer sitzt man aber ausgezeichnet und freut sich über die einem zugeneigte Mittelkonsole. Etwas enttäuschend wirkt das großzügig verwendete Hartplastik (vor allem bei den Türverkleidungen), das nicht zur noblen Etikette von Audi passen will.

Oberliga-Fahwerk

Ganz anders das Fahrgefühl: Speziell die Lenkung als auch die Bremsen sind exzellent, das Fahrwerk spielt in der Oberliga. Lediglich die Dämmung könnte besser sein, Reifen-Abrollgeräusche sind auf rauerem Asphalt ziemlich präsent. Das mag auch an den üppigen Reifendimensionen der Testautos gelegen haben: 17 und 18 Zoll sehen gut aus, wirken in dieser Klasse aber genauso übertrieben wie das optionale Sportfahrwerk.

 

Für unsere ersten Testfahrten konnten wir die beiden Motoren der Mitte ausprobieren: den 1,0-Dreizylinder-Turbo mit 116 PS und den 1,5-Vierzylinder-Turbo mit 150 PS. Beide erwiesen sich als gut abgestimmt, der 1,5 TFSI natürlich noch um einiges souveräner und mit richtig sportlichen Fahrleistungen.

 

Zur Wahl stehen überdies ein 2,0 TFSI mit 200 PS und ein Dreizylinder mit 97 PS, der zur Markteinführung im Jänner noch nicht verfügbar sein wird. Alle Motoren sind optional mit Stronic zu haben, der stärkste sogar serienmäßig. Bis der Basismotor lieferbar ist beginnt die Preisliste bei 22.700 Euro.