News 27.12.2014

Audi A7 h-tron: Ohne Quattro und Zusatzschub geht’s auch in Zukunft nicht

Wasserstoff und Ladekabel dienen als Energielieferanten für zwei Elektromotoren.

Die zentrale Aussage kommt von Audi-Technikchef Ulrich Hackenberg selbst: "Mit dem Concept-Car A7 h-tron zeigen wir, dass wir auch die Brennstoffzellentechnologie beherrschen." Bedeutsamer Nachsatz: "Sobald Markt und Infrastruktur es rechtfertigen, können wir in den Serienprozess einsteigen."

Wann das sein wird, steht selbst in Kalifornien in den Sternen, wo man es bis zum nächsten Jahr auf ganze 20 Wasserstofftankstellen bringen will. Aber nicht nur wegen der kargen Infrastruktur hat man sich bei Audi entschlossen, dem A7 h-tron Sportback (ein Tank für 5 Kilo Wasserstoff unter 700 bar Druck sorgt für eine Reichweite von rund 500 km) neben der Brennstoffzelle als Stromlieferant für die beiden E-Motoren an Vorder- und Hinterachse, noch eine 8,8 Kilowattstunden fassende Batterie einzubauen.

Diese wird entweder durch Rekuperation im Fahrbetrieb oder via Steckdose aufgeladen und sorgt für bis zu 50 km zusätzliche Reichweite. Aber eben auch für Audi-gemäßen Zusatzschub beim Beschleunigen.

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So fährt sich der A7 h-tron auf den Straßen von Los Angeles wie ein serienreifes Elektro-Auto mit üppigen Kraftreserven (7,9 Sekunden auf Tempo 100, 180 km/h Spitze). Aus dem Kraftwerk dringen keine sonderbaren Geräusche mehr ans Ohr der Passagiere wie bei früheren Entwicklungsstufen. Das Management des Kraftflusses aus Batterie und Brennstoffzellen an die beiden E-Motoren (ergibt den quattro-Effekt mit vier angetriebenen Rädern), überlässt man auch in Umweltzonen getrost der Bordelektronik.

Man ist ja ohnehin in jedem Fall abgasfrei unterwegs.

(Kurier) Erstellt am 27.12.2014