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02/15/2019

Neuer Audi Q3: Ausfahrt mit dem 35 TDI quattro

Die zweite Generation des Audi Q3 bietet nicht nur mehr Digitalisierung, sondern auch mehr Platz.

Ja, der neue Audi Q3 ist cooler geworden. Mit einem markanten Kühlergrill, den Lufteinlassöffnungen an der Front und den ein wenig pausbäckig hervortretenden Radkästen setzt der Q3 optisch ein Statement. Und das war auch notwendig, wird doch die Konkurrenz im schwer angesagten Segment der kompakten SUV stetig größer.

Der Name, Q3, ist geblieben, da kennt man sich gleich aus in welcher Größenordnung man sich im Audi-Kosmos bewegt. Das kann man von der Motorenbezeichnung nicht wirklich behaupten. Wir fahren den Q3 als 35 TDI quattro. Das steht für 2 Liter Hubraum und 150 PS (der stärkere Diesel mit 190 PS heißt dann 40 TDI). Audi erklärt das so, dass jede Zahl für einen bestimmten kW-Bereich steht. Simpel ausgedrückt: Je höher die Zahl desto mehr Schmalz unter der Haube.

Jedenfalls ist der Q3 mit dem Einsteigerdiesel gut motorisiert, Sportwagen wird aus dem Q3 35 TDI freilich keiner. Aber das Paket aus Motorkraft, Akustikkomfort, 6-Gang-Schaltgetriebe und Allradantrieb erweist sich als rundum stimmig. Auf 100 km/h beschleunigt der 35 TDI in 9,3 Sekunden. Und wie man Lenkungen und Fahrwerke abstimmt, weiß man in Ingolstadt ohnehin - auch wenn das betreffende Fahrzeug ein SUV ist.

Zum coolen Äußeren des Auto passt auch das Interieur, vor allem wenn man den Q3 mit dem Virtual Cockpit (wo der Fahrer die Anzeigen vor sich nach Lust und Laune wechseln kann) zur Verfügung hat. Serienmäßig ist das nicht, der Aufpreis hierfür mit 216 Euro überschaubar. Alle Stückerl spielt das System Audi Virtual Cockpit Plus mit 12,3 Zoll Bildschirmdiagonale. Ein digitales Kombiinstrument mit 10,25 Schirm ist schon in der Basisausstattung (die interessanterweise MMI Radio heißt) serienmäßig. Die analogen Anzeigen wurden im Q3 eliminiert.

Die Steuerung der Klimatisierung ist Q3 allerdigns nach wie vor analog (während die größeren Modelle hierfür einen Touchscreen nutzen).

Mehr Platz

Wichtiger als die fortschreitende Digitalisierung im Cockpit wird für viele andere Kunden aber das gewachsene Raumangebot sein. Hierfür haben die Audi-Entwickler den Q3 um 96 mm verlängert (nun 4484 mm lang), verbreitert und den Radstand gestreckt. So sitzt man im neuen Q3 auch hinten bequem und freut sich über die um 150 mm verschiebbare Rücksitzbank. Praktisch fürs Laden ist auch die Rücksitzlehne, die sich im Verhältnis 40:20:40 umklappen lässt. Vom Wachstum des Autos hat auch das Kofferraumvolumen profitiert. Mindestens 530 Liter schluckt der Q3 jetzt - bei umgeklappten Rücksitzen kommt man auf maximal 1525 Liter.

Der 35 TDI quattro kostet ab € 43.310,-. Und die Aufpreisliste macht einem das Überschreiten der 50.000-Marke nicht wirklich schwer.