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29.10.2018

Autoabo-Anbieter Cluno: "Wir sind superradikal"

Das Motto des deutschen Start-ups Cluno lautet Auto abonnieren statt kaufen und alles ist inklusive.

Seit einem Jahr ist das Start-up Unternehmen Cluno in Deutschland aktiv. Die Idee dahinter: Autos nicht mehr kaufen oder leasen, sondern abonnieren.

„Der klassische Autobesitz entspricht nicht mehr künftigen Kundenbedürfnissen“, erklärte Firmengründer Nico Polleti im Rahmen eines Vortrags beim A&W-Tag in der Wiener Hofburg – und nennt als Bespiele aufstrebende Unternehmen wie Netflix oder Spotify, wo man ebenso auf Abos setzt.

Wie funktioniert Cluno? Der Kunde schließt einen Vertrag mit einer Laufzeit von 6 Monaten ab. Es gibt nur ein Paket und hier ist alles inkludiert außer den Kosten fürs Tanken. Das Service wird dabei aber von einem Händler durchgeführt, dort ist das Fahrzeug auch abzuholen. Außer man bucht als Extra die Zustellung vor die Haustür.

Nach einem halben Jahr kann man den Vertrag verlängern oder kündigen oder auf ein anderes Modell umsteigen.

„Wir verkaufen keine Autos, sondern Mobilität“, so Nico Polleti, der aber einräumt, dass die individuelle Mobilität den Menschen weiter wichtig sein wird. Der klassische Autobesitz wird aber, so schätzt er, tendenziell zunehmend unattraktiv.

 

Die Abwicklung soll dabei ohne Papierkram funktionieren. Das Bestellen, die Übermittlung des Bonitätsnachweises, etc. funktioniert allein über das Smartphone. „Wir sind superradikal“, erklärt Polleti.

Was kostet es? Das günstigste Modell im Sortiment ist ein Opel Corsa, der kommt auf 259 Euro pro Monat. Man hat bei Cluno nicht nur eine Marke im Angebot, auch Modelle von Nissan, Citroen, Toyota, Renault, VW, Audi und BMW stehen zur Auswahl. Teuerstes Paket ist derzeit der BMW 5er Touring M Sport für 749 Euro.

1250 Kilometer pro Monat sind inklusive, für jeden Kilometer mehr werden 20 Cent berechnet. Das Mindestalter liegt bei 25 Jahren, das Höchstalter bei 75 Jahren.

Derzeit ist Cluno nur in Deutschland auf dem Markt.