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05.12.2011

Batterie des Weltrekordautos besteht Tests

© Bild: EPA

Die deutsche Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) bestätigte die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Zellen. Die Auto-Macher sehen die Zweifel ausgeräumt.

Die Macher des abgebrannten Elektroautos, mit dem im vergangenen Jahr eine Weltrekordfahrt über 600 Kilometer gelungen war, sehen alle Zweifel an ihrer Batterietechnik entkräftet. Das mit 275.000 Euro vom deutschen Wirtschaftsministerium geförderte Unternehmen DBM Energy aus Berlin teilte am Freitag mit, dass die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in einem umfangreichen Test die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Zellen bestätigt habe.

Die BAM bestätigte dies, ebenso das Wirtschaftsministerium. Kritiker hatten geäußert, die Zellen-Technologie sei nicht sicher. Im Dezember war das Elektroauto, in dem sich zu diesem Zeitpunkt aber nicht die Erfolgsbatterie befand, in einer Berliner Lagerhalle abgebrannt. Laut DBM Energy handelte es sich um Brandstiftung, wer dahinter steckt, sei weiterhin unklar.

Sicherheit

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Danach forderte das Wirtschaftsministerium eine eingehende Untersuchung der Batteriezellen. So wurde von der BAM untersucht, ob die sogenannte Kolibri-Technologie bei extremen Klima- und Luftdruckschwankungen, elektrischen Kurzschlüssen, Überladung oder Falschpolung sowie bei starken mechanischen Einflüssen wie Schwingungen, Stoß und Aufprall sicher ist.

Zudem bestand DBM im März einen Reichweitentest der Dekra. Mit einer geringeren Batteriekapazität als bei der Weltrekordfahrt im Oktober von München nach Berlin wurden 454 Kilometer geschafft. DBM will die Alltagstauglichkeit nun ab Juni weiter erproben. Die Berliner Regierung strebt bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen an - bisher fehlt es aber an leistungsfähigen Batterien.

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