News 11/15/2012

„Bestätigung, dass wir nicht ganz falschliegen“

„Bestätigung, dass wir nicht ganz falschliegen“
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ARBÖ-Preis: Die Autowahl als Manifest. Umweltpreis-Träger Toyota über seine Plug-in-Hybridstrategie

Beim Festakt zur Überreichung des Großen Österreichischen Automobil-Preises lud der ARBÖ wieder in die Orangerie des Schlosses Schönbrunn. VW Up, Mazda CX-5 und Mercedes M-Klasse wurden heuer zu den beliebtesten Autos gewählt, der Umweltpreis ging an den Toyota Prius Plug-in. „Jedes einzelne dieser Fahrzeuge ist in seiner Klasse ein gelungenes Manifest eines neuen Zugangs zu intelligenten, nicht mehr am reinen Prestige, sondern vor allem an Zweck und Einsatz orientierten Formen der Individualmobilität“, so ARBÖ-Präsident Heinz Hofer in seiner Festrede.
Sehr erfreut war auch Bart Eelen, Produktleiter für den To­yota Prius Plug-in. „Dieser Preis ist eine Bestätigung, dass wir mit unser Hybrid­strategie nicht ganz falsch liegen.“ In Europa verkauft sich der Prius Plug-in laut Eelen besser als von Toyota erwartet. Das Verkaufsziel wurde für 2013 von 6000 auf 8000 bis 9000 Stück erhöht.
Nachgefragt Um die Speicherkapazität der Lithium-Akkus im Plug-in auf Dauer möglichst hoch zu halten, rät Eelen, die Batterien nur bis zu 80 % zu laden. Vor dem Kauf und dem Aufladen an der privaten Steckdose sollte man die entsprechenden Stromleitungen durch den Energieanbieter überprüfen lassen. Das komme der Hausleitung wie dem Plug-in-Ladesystem zugute. Heim-Stromerzeugungsstationen (Solar, Wind) wie Tesla oder Honda bietet Toyota nicht an.
Die elektrische Reichweite des Prius Plug-in könnte in der nächsten Ausbaustufe von jetzt 25 km um ca. 30 % steigen, indem etwa die Lithium-Akkus stärker genutzt werden (derzeit sind es 3 von 4,4 kWh).
Einen weiteren Aufwind für Plug-in-Hybride erwartet Eelen durch neue Umweltsteuern wie etwa in Norwegen auf den Stickoxidausstoß. Aufwind für Plug-in-Autos brächte auch ein
System, das außen anzeigt, wenn das Auto rein elektrisch fährt, was für Innenstädte mit Fahrzonen nur für „abgasfreie“ Autos wichtig wäre. Ein Massenphänomen sieht Eelen in Plug-in-Hybriden jedoch allein wegen der teuren Akkus auch künftig nicht, eher die Topversion von Hybrid-Modellreihen.
 

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(Kurier) Erstellt am 11/15/2012