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05.12.2011

BMW 1er M Coupé: Kraftlackel

© Bild: Werk

Der Kleinste aus München bekommt nun 340 PS unter die Haube gepackt.

Dass das Auto nicht M1 heißen konnte, war klar. Den Namen hat schon eine Ikone der Münchner und damit man einander nicht in die Quere kommt, heißt die M-Version des 1er eben 1er M.

Was aber nichts an den M-typischen Wesenszügen ändert. Das bedeutet Kraft ohne Ende, im Fall des 1er sind es 340 PS und ein dynamisch-knackiges Fahrverhalten. Jedenfalls wird so viel Schmalz generiert, dass die Leuchte für die Traktionskontrolle oft aufgeregt flackert wie ein Disco-Licht. Und das nicht nur, wenn man herzhaft aufs Gaspedal tritt, sondern auch, wenn man z. B. über Bodenunebenheiten fährt. Wenn man die elektronische Hilfe deaktiviert, sollte man jedenfalls wissen, was man tut.

Dass man es hier mit einem kleinen Vollblutsportwagen zu tun hat, wird schon klar, wenn man den Startknopf drückt. Mit einem bösen Grollen erwacht der Sechszylinder-Biturbo, erzeugt auch während der Fahrt einen kernigen Klang, aber: Unangenehm laut wird er dabei nicht. Wer mag, kann mittels M-Modus die Motorcharakteristik noch schärfer stellen (ist aber nicht mehr wirklich vonnöten).

Innen wird man mit toll konturierten Sportsitzen verwöhnt, greift in ein dickes, griffiges Sportlenkrad (beides hilfreich, wenn dann irgendwann die Fliehkräfte ansetzen) und freut sich auch über stilvoll angebrachtes Alcantara-Leder und überhaupt eine perfekte Verarbeitung.

Für Exklusivität wird freilich nicht zuletzt der Preis sorgen, stolze € 62.250,- kostet das BMW 1er M Coupé.

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