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12/05/2011

BMW i3 und i8 stehen unter Strom

Mit den zwei Studien gibt BMW einen Ausblick auf die kommenden Elektroautos, die ab Ende 2013 zu haben sein sollen.

von Michael Andrusio

Bei BMW macht man nun ernst. Nach den ersten Ankündigungen, dass man Elektroautos bauen werde und dass diese neue Linie "i" heißen wird, zeigt man jetzt die ersten echten Autos.

Echt ist freilich noch relativ - beide Autos sind noch Conceptcars. Aber die Marschrichtung scheint klar. Mit dem i3 präsentiert man ein Citycar mit Platz für vier, das rein elektrisch fährt und mit dem i8 ein Sportcoupé mit Plug-in-Hybrid. Dazwischen lässt die Nomenklatur noch Platz für weitere Modelle.

Was alle i-Modelle gemeinsam haben werden, ist die Fahrzeugarchitektur, bestehend aus "drive"- und "life"-Modul. Einfach ausgedrückt ist das "drive"-Modul, das Element, das Energiespeicher, Antrieb, Fahrwerk und Crashfunktionen zusammenfasst und das life-Modul (also quasi die Fahrgastzelle) wird draufgesetzt (beim i8 wirkt die Zelle verbindend zwischen zwei Modulen). Auch bei dieser Zelle geht BMW neue Wege und baut die leichten Zellen aus CFK (kohlefaserverstärktem Kunststoff). Das ist im Prinzip nicht neu, nur waren Kohlefaserzellen bisher nur sündteuren Autos vorbehalten. BMW verspricht, die schwarzen Fasern für eine Großserienproduktion zu nutzen und auch das Thema Reparatur (was bei Kohlefaser als heikel gilt) im Griff zu haben.

i3 & i8

Zu den Autos im Detail beziehungsweise was BMW verrät: Der i3 wird von einem 125-kW-Elektromotor angetrieben und die Reichweite soll 150 km betragen. Optional soll es einen Range Extender (Verbrennungsmotor zur Stromerzeugung) geben. Der i8 hat einen E-Motor vorne und einen 3-Zylinder-Benziner hinten (Gesamtleistung 260 kW) und könnte so auch allradgetrieben fahren.

Ab Ende 2013 sollen die ersten "i-BMWs" zu den Kunden kommen.

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