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BMW M3 CS: Neuer Überflieger aus Bayern mit dem Herz aus Oberösterreich

Mehr PS bei weniger Gewicht für den extremen 3er von der M GmbH

01/26/2023, 05:00 AM

Wenn ein Auto aus dem Hause BMW das M vor der Ziffer hat, ist es - das weiß man traditionell - ein ziemlich flottes. Wenn dann nach ein Kürzel mit CS folgt, wird es meist noch wilder.

Jetzt ist es wieder einmal soweit und BMW präsentiert einen neuen M3 CS. Das Auto "verkörpert den von Rennsport-Leidenschaft geprägten Charakter der erfolgreichen High-Performance-Automobile im Premium-Segment der Mittelklasse in einer nochmals intensiveren Form" sagt man bei der M GmbH über das Ding.

Motor

Herzstück ist ein Reihensechszylinder-Motors mit M TwinPower Turbo Technologie, der auch die Basis für das Triebwerk des BMW M4 GT3 für die DTM bildet. Und der Motor kommt aus dem BMW-Motorenwerk in Steyr/Oberösterreich. BMW verweist stolz auf die High-Tech, die in dem Aggregat verbaut ist: Kurbelgehäuse ist in buchsenloser Closed-Deck-Bauweise, gewichtsoptimierte Zylinderlaufbahnen, geschmiedete Leichtbau-Kurbelwelle, Zylinderkopf-Kern im 3D-Druck-Verfahren gefertigt, usw.

Der 3-l-Motor kommt auf eine Leistung von 550 PS und das sind gleich einmal 40 PS als der auch nicht gerade schwachbrüstige M3 Competition. Um die Mehr-Leistung heraus zu kitzeln, wurden die Motorsteuerung neu abgestimmt und vor allem der maximale Ladedruck der beiden Mono-Scroll-Turbolader von 1,7 bar auf 2,1 bar angehoben. Natürlich ohne dass Standfestigkeit und Dauerhaltbarkeit darunter leiden, erklären die Entwickler.

Die Fahrleistungen sind entsprechend: Auf 100 km/h beschleunigt der M3 CS in 3,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist laut BMW auf 302 km/h "limitiert". Das passt dann wohl ebenso für die Rennstrecke wie der Sound der Auspuffanlage, der "unverkennbar von einer Rennstreckenatmosphäre inspiriert" ist, erklären die Entwickler. Stichwort Rennstrecke - hierfür sind auch die Funktionen M Drift Analyser und M Laptimer gedacht, mit denen sich das fahrerische Können und die Performance auf der Rennstrecke bewerten und dokumentieren lassen. 

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CS steht bei BMW bekanntlich auch für Leichtbaumaßnahmen. Diesbezüglich kann der M3 CS unter anderem Dach, Motorhaube, Frontsplitter, Lufteinlässe vorn, Außenspiegelkappen, einen Heckdiffusor und einen Heckspoiler aus CFK vorweisen. Auch seine Mittelkonsole, die Schaltwippen an seinem Lenkrad und seine Interieurleisten sind aus CFK gefertigt. Und der Fahrer darf sich in M Carbon Schalensitzen festzurren. Die sind freilich vollelektrisch einstell- und sogar beheizbar und verfügen über integrierte Kopfstützen sowie einen beleuchteten Modellschriftzug. Insgesamt bewirken die Leichtbau-Maßnahmen eine Gewichtsreduzierung gegenüber der BMW M3 Competition Limousine mit M xDrive um rund 20 Kilogramm. Das Gewicht des M3 CS liegt aber immer noch bei 1,8 Tonnen.

Noch eine optische Besonderheit soll die Nähe zum Motorsport signalisieren: Die  Laserlicht Scheinwerfer strahlen sowohl bei der Welcome-Inszenierung nach dem Entriegeln der Türen als auch bei aktiviertem Abblend- und Fernlicht nicht in Weiß, sondern in Gelb.

Limitiert

Oft wird man den Bayern wohl nicht auf der Straße sehen, er wird in einer limitierten Stückzahl ab März produziert, wobei die überwiegende Anzahl der Autos in den USA, Deutschland, Großbritannien und Japan verkauft werden wird. Für Exklusivität wird auch der Preis sorgen, der M3 CS kostet bei uns ab 183.000 Euro.

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