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BMW-Studie Vision Dee: Wenn die Frontscheibe zum Bildschirm wird

BMW zeigt auf der CES in Las Vegas die Studie Dee. Wir konnten das Auto vorab in München besichtigen

von Michael Andrusio

01/05/2023, 05:30 AM

Die Form des Autos gibt noch keinen Hinweis auf zukünftige BMW. Eine kompakte Limousine ist es, die uns BMW außerhalb von München noch vor dem Auftritt in Las Vegas zeigt. Weil das 3-Box-Design zum Kern der Marke gehört, sagen die Designer. „Dee“ nennt BMW die Studie und das steht für Digital Emotional Experience. Ein intelligenter Begleiter soll das Auto in Zukunft sein und wie die Interaktion zwischen Fahrer und Fahrzeug funktionieren soll, zeigt BMW nun mit der Studie.

Auch wenn der Dee so nicht in Serie gehen wird, ist er doch ein erster Vorgeschmack auf die kommende „Neue Klasse“ der Münchner, die für 2025 angekündigt ist. Die Neue Klasse und die darin integrierten Baukästen sollen laut BMW Maßstäbe setzen bei Digitalisierung, Elektrifizierung und Nachhaltigkeit. Ein Aspekt, den die Neue Klasse vom Dee übernehmen wird, ist die Nutzung der Windschutzscheibe als Display, quasi als sehr großes Head-up-Display. Die Frontscheibe bietet viel Platz, um diverse Inhalte darzustellen.

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Der Fahrer entscheidet aber, ob er einen reduzierten Inhalt oder Augmented Reality bis hin zum kompletten Einstieg in virtuelle Welten wünscht. Fünf unterschiedliche Darstellungen stehen zur Auswahl. Gewählt wird das über eine Shy-Tech-Sensorik, eine Art Touchslider, am Armaturenbrett. Und das ist eine der wenigen Funktionen bzw. Schaltflächen, die das Cockpit zu bieten hat. Sonst präsentiert sich das Interieur sehr reduziert, nichts soll ablenken. Die Interaktion zwischen Mensch und Fahrzeug soll in Hinkunft weitgehend über Sprachsteuerung (und zwar natürliche Sprache) funktionieren.

Noch etwas kann der Vision Dee. Mittels elektrisch gesteuerter E-Ink-Technik kann das Auto 32 Farben annehmen und so genannte Phygital Icons, die sich ändern können, gestalten das Gesicht des Autos, ändern ihre Mimik und ersetzen analoge Elemente. Ein elektrisches Feld in den Folien an der Außenhaut sorgt dafür, dass sich entsprechend farbliche Mikrokapseln an der Obefläche sammeln. Vor einem Jahr experimentierte BMW noch mit Schwarz-Weiß-Änderung, mittlerweile hat man mehrere Farben.

Und wenn man will, kann man einen Avatar von sich selbst auf die Seitenscheibe projizieren.

Weitere Vorboten der kommenden Neuen Klasse will BMW im Laufe des Jahres zeigen.

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