News 05.12.2011

BMW und PSA fixieren Hybrid-Kooperation

BMW und PSA fixieren Hybrid-Kooperation
© BMW AG

Deutsch-französische Freundschaft: Beide Unternehmen erwarten sich Kostenvorteile durch die gemeinsame Produktion von Antriebs-, Speicher und Ladekomponenten.

Der deutsche Autohersteller BMW und der französische Wettbewerber PSA Peugeot Citroen bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus: Sie gründen ein gemeinsames Unternehmen zum Bau von Hybridantrieben, wie beide Konzerne am Mittwoch mitteilten. Das Unternehmen namens BMW Peugeot Citroen Electrification soll demnach Komponenten wie Hochvoltspeicher, E-Motoren, Generatoren, Leistungselektronik und Ladegeräte entwickeln und herstellen. Die gemeinsame Forschung, Entwicklung und Produktion sowie ein gemeinsamer Einkauf werde "bedeutende Kostenvorteile" bringen, betonten die Autohersteller.

Das Gemeinschaftsunternehmen soll im zweiten Quartal dieses Jahres die Arbeit aufnehmen. Fahrzeuge sowohl von BMW als auch von Peugeot und Citroen sollen dann ab 2014 mit den neuen Hybridkomponenten ausgestattet sein. Beim Hybridantrieb werden die Fahrzeuge außer von einem Verbrennungsmotor auch per Batterie betrieben, was die Kraftstoffkosten und den CO2-Ausstoß reduziert.

BMW und PSA Peugeot Citroen arbeiten seit Jahren bei Teilen ihrer Motorenentwicklung zusammen. Die Konzerne fertigen gemeinsam Motoren für den Mini von BMW und verschiedene Modelle von Peugeot und Citroen.

(KURIER.at; apa) Erstellt am 05.12.2011