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03/29/2019

BMW X7 - erste Ausfahrt mit dem neuen SUV

Am Steuer des neuen gewaltigen SUV der Bayern, das im April auf den Markt kommen wird.

Es ist schon viel Courage nötig, zu Zeiten, in denen SUV vor dem klimatischen Revolutionstribunal stehen, ausgerechnet ein Auto auf die Räder zu stellen, das hart an der Grenze des hier Verträglichen angesiedelt ist.

Genau das macht aber BMW – und lanciert ab Anfang April den X7: Die bayerische Wuchtbrumme, die im US-BMW-Werk in Spartanburg (South Carolina) vom Band läuft. Sie wiegt (leer) rund 2400 Kilo, ist 5,15 Meter lang, 1,80 Meter hoch und (mit eingeklappten Seitenspiegeln) 2 Meter breit. Ähnlich ausladend: Der Radstand mit 3,10 Meter.

Der serienmäßig mit sieben Sitzen ausgestattete Mega-X7 soll – laut BMW-Selbstverständnis – Komfort, Luxus und Dynamik der 7er-Reihe eins-zu-eins in das SUV-Segment übertragen.

Am Steuer

Und, ja: Wie erste Test-Kilometer offenbaren, erfüllt der bei uns als Full-Size-SUV geltende Allrad-Kombi die an ihn gestellten Erwartungen. Vergisst man doch als X7-Pilot schnell sowohl das enorme Gewicht wie auch die überbordenden Dimensionen – und genießt im Gegenzug den mit der serienmäßigen Luftfederung begründbaren hervorragenden Fahrkomfort, das anständige Offroad-Talent, die über jeden Zweifel erhabene Material- und Verarbeitungsqualität sowie die herausragende Fahrdynamik. Womit wir übergangslos bei der Antriebspalette wären – die in Europa aus aufgeladenen 3,0-6-Zylinder-Direkteinspritzern, alle penibel abgasgereinigt und deshalb bereits nach Euro 6d Temp zertifiziert, besteht.

Motoren

Im Detail: Im Einstiegsmodell X7 30d, das bei uns wohl das Gros der Bestellungen ausmachen wird und 97.550 Euro kostet, entwickelt der Doppel-Turbo-Diesel 265 PS, während im Top-Diesel, dem X7 M50d, (€ 126.550,–) dank Vierfach-Aufladung sogar stramme 400 PS bereitstehen.

Der einzige lieferbare Benziner, der X7 40i, leistet 340 PS und kostet 104.150 Euro. Der 462 PS starke 4,4-Bi-Turbo-V8 wird bei uns nicht angeboten. Die Abgasreinigung des Benziners umfasst einen Otto-Partikelfilter, der den Ausstoß von Feinstaub minimiert, die Diesel-Modelle wiederum verfügen über Partikelfilter und SCR-Katalysator mit Adblue-Einspritzung (Harnstofflösung) zur Reduzierung der Stickoxid-Emissionen.

Angetrieben werden vollvariabel alle vier Räder mit hinterradbetonter Abstimmung, für die Kraftübertragung zuständig ist ausnahmslos eine 8-Gang-Automatik, die die Übersetzungen ebenso weich wie fugenlos wechselt.