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News
04/15/2020

Bora, Santana und Co.: Auf diese VW-Limousinen fährt China ab

In China sind klassische Limousinen nach wie vor gefragt - VW bietet gleich sechs davon an.

Längerer Radstand und Komfort auf allen Plätzen, dazu ein großer Kofferraum: Das ist für viele chinesische Autokäufer kaufentscheidend, daher sind Stufenheck-Modelle dort erfolgreicher als die bei uns beliebten Kompakten.

VW bietet mit den Joint Ventures SAIC-Volkswagen und FAW-Volkswagen sowie der Submarke JETTA sechs eigenständige Modelle für den chinesischen Markt an.

Jetta VA3

An den Namen Jetta werden sich auch noch viele Kunden in Europa erinnern. 2019 wurde in China aus dem Modell Jetta eine eigen­ständige Submarke – mit eigenem Händler­netzwerk. Rechnet man die Verkaufszahlen des bisherigen Jetta und des Jetta VA3 für das Übergangsjahr 2019 zusammen, wurden mehr 145.000 Einheiten an Kunden ausgeliefert. Die Fahrzeuge werden in Chengdu produziert. Nur den Namen hat das chinesischen Modell mit dem in Nord- und Südamerika erhältlichen Jetta gemein: Es ist mit 4,50 Meter Länge wesentlich kompakter, hat einen 82 kW starken 1,5l-Saugmotor und zielt vor allem auf jüngere Erstkäufer.

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FAW-Volkswagen Sagitar

Der Sagitar wird seit 2006 von FAW-Volkswagen gebaut, heute in Changchun und Chengdu. Er ist ein MQB-Modell und wird wahlweise mit 1.2 Liter TSI (85 kW) oder mit 1.4l-TSI-Benziner mit Turboaufladung (110 kW) angeboten. Seit 2019 wird in China die dritte Generation als Langversion verkauft – mit einem Radstand von 2,73 Meter, während beispielsweise der eines Jetta in Nord- und Lateinamerika 2,69 Meter beträgt. im Jahr des Modellwechsels entschieden sich fast 310.000 Kunden für den Sagitar, darunter mehr als 176.000 für das neue Modell.

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SAIC-Volkswagen Santana

Auch dieses in China erfolgreiche Modell hat nichts mehr gemein mit dem kantigen Ur-Santana auf Basis der zweiten Passat-Generation, den man bei uns noch aus den 80er Jahren kennt. Während es ihn hierzulande schon seit 1985 nicht mehr zu kaufen gab, wurde er in China weiterhin als Stufenheck und Kombiversion auf Basis des Passat gefertigt. Seit 2013 gibt es in China eine eigenständige Version, die speziell für den chinesischen Markt entwickelt wurde. Er ist 4,48 Meter lang, 1,71 Meter breit, 1,47 Meter hoch und sein Radstand beträgt 2,60 Meter. Im vergangenen Jahr wurden davon etwa 245.000 Autos verkauft.

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SAIC-Volkswagen Lavida

Seit Mai 2018 ist die dritte Generation des Lavida von SAIC-Volkswagen im Handel – auch dieses Modell ist nur in China erhältlich. Die aktuelle Lavida Generation basiert auf der MQB- Plattform und ist in China überaus erfolgreich: 2019 war der Lavida mit 491.000 Autos das meist verkaufte Modell aller Hersteller. Es gibt ihn wahlweise mit einem 1.5l-Saugmotor mit 85 kW oder einem 1.4l-TSI mit 110 kW, sein Radstand liegt bei 2,68 Meter und die Karosseriemaße sind 4,67 Meter Länge, 1,81 Meter Breite und 1,47 Meter Höhe. Es gibt außerdem wie beim Bora auch eine Elektrovariante: Der e-Lavida teilt sich den Antrieb mit der chinesischen Version des e-Golf

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SAIC-Volkswagen Lamando

Der Lamando wird seit November 2014 von SAIC Volkswagen in China produziert. Er ist als viertüriges Stufenheck-Coupé mit breiter Karosse (1,82 Meter) und einer Höhe von 1,42 Metern vergleichsweise flach. Das Modell basiert ebenfalls auf der MQB-Plattform und hat bei einer Gesamtlänge von 4,60 Metern einen Radstand von 2,65 Metern. Der Lamando wird mit einem 1.4l-TSI-Vierzylinder in zwei Leistungsvarianten (96 und 110 kW) angeboten, beide mit Doppelkupplungsgetriebe DSG. Seit 2016 gibt es auch eine sportliche GTS-Variante mit einen 2.0l-TSI-Triebwerk (162 kW). Mehr als 101.000 Lamando wurden 2019 ausgeliefert.

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FAW-Volkswagen Bora

Der in China erfolgreiche Bora hat keinerlei technischen Bezug mehr zu dem Bora um die Jahrtausendwende, wie die westlichen Märkte ihn kennen. 323.400 Einheiten wurden von FAW-Volkswagen im vergangen Jahr an Kunden ausgeliefert. Er ist ebenfalls ein MQB-Modell und wird wahlweise als 1.5 Liter Saugmotor (83 kW) oder als 1.4l-TSI-Benziner mit Turboaufladung (110 kW) angeboten. Zusätzlich gibt es mit dem e-Bora jetzt auch eine elektrisch angetriebene Variante. Der Bora ist 4,66 Meter lang, 1,81 breit und 1,46 Meter hoch und hat einen Radstand von 2,69 Meter.

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