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03/11/2019

Bugatti Bébé kostet soviel wie ein neuer VW Amarok

Bugatti legt die Miniaturversion des Type 35 in einer limitierten Version von 500 Stück neu auf.

Anno 1926 beschlossen Ettore Bugatti und sein Sohn Jean, für Ettore Bugattis jüngsten Sohn Roland zu dessen viertem Geburtstag eine Miniaturversion des Type 35 im Maßstab 1:2 zu bauen. Der Type 35 gilt als einer der erfolgreichsten Rennwagen aller Zeiten - in der erfolgreichsten Phase wurden im Durchschnitt mehr als 14 Siege pro Woche eingefahren.

Ettore und Jean Bugatti hatten die Miniaturversion zunächst als Einzelanfertigung geplant, doch schließlich wurde das kleine Fahrzeug zu einem offiziellen Bugatti-Modell. Die Reaktion der Kunden, die das Werk in Molsheim besuchten, war so positiv, dass das Fahrzeug in die Serienproduktion ging und zwischen 1927 und 1936 angeboten wurde. Dies war die Geburtsstunde des „Bébé Bugatti“.

Zum 110-Jahr-Jubiläum der Marke legt Bugatti nun wieder eine Kleinserie des Bébé auf. Es wird nur 500 Stück geben. Im Gegensatz zum Original, das nur den jüngsten Fahrern Platz bot, erreicht der Bébé II drei Viertel der Größe des Bugatti Type 35 und kann somit sowohl von Erwachsenen als auch Kindern gefahren werden, erklärt Bugatti.

Ebenso wie der originale Bébé besitzt der Bébé II einen batteriebetriebenen elektrischen Hinterradantrieb. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger verfügt der Bébé II über austauschbare Lithium-Ionen-Akkus, ein Sperrdifferential sowie regeneratives Bremsen. Das Kinderfahrzeug wird über zwei wählbare Antriebsmodi für unterschiedlich große und schwere Fahrer verfügen: einen „Kindermodus“ mit einer Leistung von 1 kW, in dem die Geschwindigkeit auf maximal 20 km/h begrenzt ist, sowie einen „Erwachsenenmodus“ mit einer Leistung von 4 kW, der Geschwindigkeiten bis maximal 45 km/h ermöglicht.

Für Geschwindigkeitsliebhaber, die noch schneller unterwegs sein möchten, wird außerdem ein optionales „Speed Key“-Upgrade angeboten (entspricht dem Speed Key des Chiron, des „großen Bruders“ dieses Modells), das die Leistung auf bis zu 10 kW steigert und die Geschwindigkeitsbegrenzung aufhebt.

Die Preise beginnen bei 30.000 Euro (zuzüglich Steuern und Auslieferung). Das ist wenig im Vergleich zu einem Chiron, für 30.960 Euro gibts aber auch schon einen ausgewachsenen VW Amarok (zum Beispiel). Die Produktion läuft im Herbst 2019 an.

Reservierungen für Bautermine werden ab sofort über die folgende Adresse entgegengenommen: contact@bugattibaby.com