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09/05/2021

Concept #1: So wird die Zukunft von Smart aussehen

Mit der auf der IAA in München erstmals gezeigten Studie Concept #1 läutet Smart das Ende des Kleinstwagen-Konzeptes der Marke ein.

von Horst Bauer

Das Alleinstellungsmerkmal wird aufgegeben. Smart, seit 1997 als Marke des Daimler-Konzerns für technisch hochwertige Kleinstwagen für die urbane Mobilität gestanden, geht nun neue Wege. Von den Stuttgartern mittlerweile in ein Joint-Venture mit dem chinesischen Geely-Konzern eingebracht, will man Smart "zu einem führenden, globalen Anbieter von vernetzten, batterieelektrischen Premiumfahrzeugen für anspruchsvolle Kundengruppen" entwickeln.

So die Aussage der Markenführung bei der Premiere des ersten, von dem seit 2019 bestehenden deutsch-chinesischen Joint Venture entwickelten Modells.

Der Smart Concept #1 zeigt als "seriennahe Studie" wohin der Weg in Hinkunft führen soll. Also zunächst einmal in Richtung SUV. Mit einer Länge von 4,29 m reiht sich der Concept #1 deutlich über dem bisher größten Smart, dem viersitzigen Forfour (Länge 3.495 mm) ein. Auch bei Breite (1,91 m) und Höhe (1,698 m) überragt die Studie die bisherige Smart-Palette deutlich. Das gilt klarerweise auch für den Radstand (2,750 m) - und einen Smart mit 21-Zoll-Rädern, wie sie den Concept #1 tragen, hat man bisher auch noch nicht gesehen.

Technik aus China, Design aus Deutschland

Aufgebaut ist der Vorläufer des künftigen Smart-SUV auf einer neuen, von Geely entwickelten Plattform für batterieelektrische Fahrzeuge. Diese soll nicht nur "ausgeprägte fahrdynamische Qualitäten und eine passive Sicherheit auf höchstem Niveau" bieten, sondern auch eine Schnelllademöglichkeit für die Batterie und Over-the-Air-Updates für die Software des Fahrzeugs.

Gemäß der Aufgabenteilung des Joint-Ventures stammt das Design des Concept #1 hingegen von Daimler. "Wir haben eine völlig neue Design-DNA geschaffen", so Daimler-Chefdesigner Gordon Wagener. Obwohl auf den ersten Blick als Smart erkennbar, würde der Concept #1 gleichzeitig den Wandel der Marke unterstreichen.

Auffallend dabei: Das Türkonzept setzt auf gegenläufig öffnende Seitentüren, die einen bequemeren Einstieg ermöglichen sollen.

Der Innenraum wird dominiert von der markanten Mittelkonsole und dem als zentrales Bedienelement konzipierten 3D-Touchscreen (Bildschirmdiagonale 12,8 Zoll). Auf diesem erscheint ein animierter Avatar, der den Nutzer bei der Führung durch die diversen Menüs und Untermenüs unterstützen soll.

Über weitere technische Details wie Batteriestärke oder Reichweite gibt man derzeit noch keine Auskunft. Ebensowenig über den genauen Zeitpunkt des geplanten Markteinsatzes des vom Concept #1 abgeleiteten ersten Smart-SUV. 

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