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Vorstellung
11/27/2013

Dacia Duster: Facelift für den Kompakt-SUV

Außen behübscht, innen kräftig überarbeitet.

von Christian Vavra

Ein neues Auto ist das nicht, aber immerhin ein umfassend überarbeitetes. Was geblieben ist, ist der Einstiegspreis von 11.900 Euro für die frontgetriebene Variante – und damit eine praktisch unschlagbare Ansage.

Außen werden Fans nicht allzu viel Neues entdecken, vorne gibt es jetzt am Kühlergrill Querlamellen mit Wabenmuster sowie geänderte Hauptscheinwerfer. Hinten schauen die Leuchten auch anders aus. Innen fallen vor allem der geänderte Armaturenträger und die neue Mittelkonsole auf. Die Knöpfe für die Fensterheber sind jetzt endlich nicht mehr in der Konsole untergebracht, sondern in den Türen, wo man sie ja auch als Erstes suchen wird. Neu ist auch ein offenes Zweiliter-Staufach oberhalb des Beifahrerairbags, Ablagen kann man ja nie zu viele haben.

Je nach Ausstattung finden sich optional oder serienmäßig diverse Annehmlichkeiten, von Einparkhilfe hinten bis zum Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer. Im Sondermodell Supreme gibt es zusätzlich zur Lederausstattung auch ein integriertes Multimedia-Navi mit berührungsempfindlichem Bildschirm.

Die Motorenpalette

Neu unter der Haube ist ein 1,2-Liter-Benzinmotor. Der kleine Vierzylinder namens TCe 125 leistet ebenso viele PS, hat Direkteinspritzung und Turbobeatmung und soll einen Durchschnittsverbrauch von 6,3 Liter/100 km ermöglichen. Daneben gibt es wie bisher den 1,6-Benziner (105 PS) sowie zwei Dieselmotoren (90 und 110 PS). Allradantrieb ist ausschließlich für den stärkeren Diesel reserviert. Für den 1,6-l-Benziner wird ein Fünfganggetriebe mitgeliefert, für alle anderen Versionen ein Sechsganggetriebe. Automatik ist nicht vorgesehen.

Von den Modellbrüdern Sandero und Logan MCV übernimmt jetzt auch der Duster das Eco-Fahrprogramm: Auf Knopfdruck werden Motorleistung, Drehmoment und Klimaanlage gedrosselt, was bis zu 10 Prozent weniger Verbrauch bringen soll. Ein kräftiger Tritt aufs Gaspedal bringt das System wieder zum Schweigen.

Übrigens: Selbst der teuerste Duster (Supreme dCi 110 4WD) bleibt in der Preisliste noch knapp unter 20.000 Euro.