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News
07/14/2020

Der Ford Bronco ist wieder da

Ford bringt den Offroader sogar in dreifacher Ausfertigung.

Es ist eine alte Rivalität, die hier wieder auflebt. Klar, mit dem Bronco will Ford Kunden ansprechen, die in letzter Zeit nur bei Jeep fündig geworden sind, wenn sie nach einem Offroader gesucht haben, der auch nach Spaß aussieht. Und was bei Jeep der Wrangler ist, ist bei Ford nun wieder der Bronco. Anno 1966 kam der erste Bronco in den USA auf den Markt und war ein robustes Arbeitstier.

Nun zeigt Ford, nachdem man es schon die längste Zeit angekündigt hatte, die neue Generation des Off-Roaders. Und das in dreifacher Ausfertigung. Zum Zweitürer (der der Bronco traditionell immer war) gesellt sich nun erstmals eine viertürige Variante (analog zum aktuellen Wrangler). Und auch eine dritte Version, der etwas kleinere Bronco Sport, wurde von Ford gezeigt.

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Ford verweist anlässlich der Vorstellung des Autos vor allem auf die uneingeschränkten Geländeeigenschaften des Bronco. Gleich sieben verschiedene Fahrmodi hat der Fahrer zur Auswahl: Von Normal über Sport bis hin zum Felsenklettermodus, mit dem Bronco soll man auf jedem Untergrund sicher vorankommen.

Die Bodenfreiheit beträgt 300 Millimeter und die Wattiefe stattliche 850 Millimeter.

Vorne verbaut Ford eine Einzelradaufhängung, hinten eine Starrachse. Stolz ist man auf einen semi-aktiven hydraulischen Stabilisator, der je nach Fahrsituation aktiviert bzw. ausgeklinkt werden kann.

Motoren

Für den Antrieb sorgen ein 2,7-l-V6 (310 PS) bzw. ein 2,3-l-Vierzylinder (270 PS). Dazu kombiniert man entweder eine 10-Gang-Automatik oder ein völlig neues 7-Gang-Handschaltgetriebe, das vor allem beim Klettern auf felsigem Terrain seine Stärken ausspielen soll.

Sowohl der zweitürige als auch der viertürige Bronco kommen mit einem Modular Top-System, das es einfach macht, Dach bzw. Türelemente zu entfernen und dann weitgehend offen unterwegs zu sein. Beim Viertürer kann der Kunde (wenn er sich nicht entscheiden kann) Soft- und Hardtop für das Auto haben. Ford weist auch darauf hin, dass die Türen einfach zu entfernen sind und beim Viertürer auch alle an Bord mitgenommen werden können.

Im Cockpit hat der neue Bronco bis zu 12 Zoll große Touchscreens und ein neuartiges Trail mapping System erlaubt es, Offroad-Passagen auszuwählen bzw. seine Offroad-Strecken mit einer Community zu teilen. Trotz der neuen Hight-Tech soll das Interieur - so wie beim Ur-Bronco - robust und strapazfähig sein. Der Fußboden ist abwaschbar und verfügt über Abflüsse, während die Sitze Schimmel bzw. Mehltau widerstehen, erklärt Ford.

 

Die Preise für den Bronco Zweitürer beginnen in den USA bei 29.995 Dollar.

Bronco Sport

Neben Zwei- und Viertürer bietet Ford den Bronco auch als kleineren Sport an. Der hat ein festes Dach, weniger Bodenfreiheit, vorne und hinten Einzelradaufhängung und ist wahlweise mit einem 1,5-l-Motor (180 PS) oder einem 2,0-l (245 PS) zu haben. Dazu gibts standardmäßig eine 8-Gang-Automatik.