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20.03.2014

Der neue Audi TT im Detail

Neuauflage mit emotionalem Design und digitaler Cockpit-Technologie.

Wenn ein Auto auf die Typenbezeichnung TT hört – so benannt nach der seit 1904 auf der Isle of Man ausgetragenen Tourist Trophy –, dann darf das kein Styling-Softy sein. Da muss stilistisch schon was rüberkommen. Und genau das passiert jetzt mit der dritten TT-Generation, die ab Herbst ausgeliefert wird.

Und so weckt die Neuauflage des kompakten Sportwagens augenblicklich Begehrlichkeiten – Wow-Effekte inklusive. Der Kühlergrill – bei Audi seit längerer Vergangenheit Single Frame genannt – ist breiter und flacher gezeichnet als beim Vorgängermodell, das Markensymbol, die vier Audi-Ringe, wandern in die Motorhaube. Die jetzt deutlich flacher geschnittenen Xenon-Scheinwerfer (optional in LED-Technik) verleihen dem Gesicht einen energisch-aggressiven Blick, das gesamte Auto wirkt aus jedem Blickwinkel sehnig, straff und puristisch. Neu ist ein leichter Knick im hinteren Seitenfenster, der der Silhouette nun zusätzliche Spannung verleiht. Am Heck schließlich unterstreichen horizontale Linien den Eindruck sportlicher Breite, die dritte Bremsleuchte glimmt als schmaler Streifen quer über den Kofferraumdeckel, haarscharf unter der Kante des Heckspoilers.

Audi TT

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Puristisch, sportlich und clean ? Audi zeigt neue

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Mit 4,18 Meter ist der neue TT genauso lang wie das Vorgängermodell, der Radstand jedoch hat um 3,7 Zentimeter auf 2,50 Meter zugelegt – entsprechend kurz und knackig fallen die Überhänge aus. Breite und Höhe sind im Wesentlichen gleich geblieben.

140 Kilo in 16 Jahren

Dem Gebot der Zeit entsprechend, hat auch der neue TT wieder an Gewicht verloren. Und so ist es Audi zum zweiten Mal in Folge gelungen, das Leergewicht signifikant zu senken: Waren es beim ersten Modellwechsel im Jahr 2006 rund 90 Kilo Gewichtsersparnis, so wiegt der TT der dritten Generation mit 1230 Kilo rund 50 Kilo weniger als bisher. Macht seit der Premiere des ersten TT im Jahr 1998 nach Adam Riese also insgesamt schmalzige 140 Kilo.

Völlig zu Recht mächtig stolz sind die Audi-Entwickler, was Gestaltung und Bedienung betrifft. Statt traditioneller Analoginstrumente blickt der TT-Pilot nun auf einen modernen, individuell programmierbaren 12,3-Zoll-TFT-Monitor auf Basis von Dünnschicht-Transistoren, besser vielleicht bekannt unter der englischen Abkürzung TFT. Dabei geht’s um ein digitales Kombiinstrument mit Dutzenden Grafiken und hoch detaillierten Darstellungsmöglichkeiten: In der klassischen Ansicht stehen Tacho und Drehzahlmesser im Vordergrund, im Infotainment-Modus spielt das Navi die Hauptrolle. Super gemacht: Alle Funktionen lassen sich mit nur wenigen Schritten ansteuern. Neu sind außerdem die am Armaturenbrett angebrachten Ausströmer, in denen zugleich auch die Bedienung der Klimaautomatik, also die Regler für Sitzheizung, Temperatur, Ausrichtung und Stärke des Luftstroms untergebracht sind.

Ab Marktstart stehen drei Antriebsquellen zur Wahl, nämlich ein 2,0-TDI mit 184 PS sowie zwei TFSI-Benziner mit 230 und 310 PS. Alle Motoren verfügen über Turboaufladung und arbeiten nach dem Prinzip der Direkteinspritzung.

Die Preise stehen noch nicht fest, es ist aber zu befürchten, dass sie Audi-typisch einigermaßen deftig sein werden.

Drei Generationen Audi TT