News 08/04/2017

Porsche Panamera Sport Turismo: Dass nur ja niemand Kombi sagt

Porsche Panamera Sport Turismo: Dass nur ja niemand Kombi sagt
© /WERK/MANUEL HOLLENBACH

Mit dem Sport Turismo bekommt der Panamera eine etwas geräumigere Variante.

"So ein Auto gibt es noch nicht in diesem Segment", ist sich Porsche-Designchef Michael Mauer sicher. Er hat es mit seinen Kreativen nicht nur geschafft, der Panamera-Limousine der zweiten Generation das "Buckel-Wal"-Image des ersten Panamera sehr elegant zu nehmen. Mit dem Sport Turismo ist es jetzt auch gelungen, die erste Sport-Limousine von Porsche so aussehen zu lassen, als ob sie eigentlich mit dieser Formgebung geboren worden wäre und der Viertürer ein Derivat davon wäre.

So stimmig wirkt der Panamera ST nicht nur optisch, auch die inneren Werte geben mehr her, als bei der Limousine. Das zeigt nicht nur der Blick auf den Kofferraum. Dieser ist zwar mit 50 l mehr Fassungsvermögen (maximal 1390 l) nicht wesentlich größer als bei der Limousine, bietet aber mehr Variabilität und sperrt sich auch nicht gegen längeres Ladegut. Bei dessen Verladung man übrigens die niedrigere Ladekante zu schätzen lernt.

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© Porsche

Abgesehen davon bietet der ST durch seine Heckform auch den Passagieren in der zweiten Reihe mehr Kopffreiheit. Und der Scheitel ist – durch die spät abfallende Dachlinie – beim Einsteigen weniger gefährdet.

Fünfsitzer

Als Besonderheit bietet der ST zudem die Möglichkeit, im Fond drei Passagiere unterzubringen. Die Bezeichnung, unter der man diese Sitzkonfiguration ordern kann (4+1) weist aber schon daraufhin, dass der Mittelplatz hinten eher als Notsitz für Kleingewachsene auf kurzen Strecken zu betrachten ist. Natürlich gibt’s aber auch die reine Viersitzer-Bestuhlung mit üppiger Mittelkonsole zwischen den Fond-Fauteuils.

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© Porsche

Im Fahrbetrieb legt der Sport Turismo die von der Limousine bereits bekannten Tugenden an den Tag. Unabhängig von der Motorisierung gibt er sich in jeder Situation als echter Porsche, dem Sportlichkeit besonders am Herzen liegt. Und dem man als Pilot – außer beim Einparken – nie anmerkt, dass man ein fünf Meter langes Auto dirigiert. Zur Agilität tragen elektronische Wankstabilisierung und Hinterachslenkung ebenso bei, wie die präzise Lenkung und das flotte 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.Für ausreichend Bodenhaftung sorgt der adaptive, dreistufige Dachspoiler.

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Zum Marktstart im November stehen 3 Benziner, ein Diesel und eine Plug-in-Hybrid-Version (462 PS Systemleistung) zur Verfügung. Diese markiert (obwohl um 132 PS stärker als der Basis-Benziner) wegen der heimischen Zulassungssteuern mit €114.629,– den Startpunkt der Preisliste.

(Kurier) Erstellt am 08/04/2017