News 10.02.2015

Die Powerversionen des Porsche Cayenne auf Eis und Schnee

© Bild: Werk

Winterliche Ausfahrt mit dem Cayenne als Turbo S und GTS.

Porsche erneuert die sportlich ausgelegten Modelle der Cayenne-Reihe. Zum einen betrifft das den neuen GTS (440 PS stark) und zum anderen den Turbo S, der gerade erst auf dem Salon in Detroit präsentiert wurde und mit seinen Ehrfurcht gebietenden 570 PS überhaupt das ultimativ Machbare der Cayenne-Reihe repräsentiert.

Dass die beiden auf Asphalt entsprechenden Antritt und Fahrdynamik vermitteln, ist nicht weiter verwunderlich. Der Cayenne GTS beschleunigt in 5,2 Sekunden auf 100 km/h (Spitze 262 km/h), der Turbo S stürmt in 4,1 Sekunden auf 100 km/h (Spitze 284 km/h). Wir haben die beiden aber zum Tanz auf dem Eis gebeten; dorthin, wo es gilt, die Kraft auch einigermaßen in Vortrieb zu verwandeln, wo es der Untergrund nur mehr in homöopathischen Dosen erlaubt. Ort der Handlung: Ein ehemaliger Flugplatz in Nordschweden, der jetzt als Fahrtechnikzentrum dient.

Traktion gesucht

Naturgemäß hat die Elektronik auf Eis und Schnee alle Schaltkreise damit zu tun, Traktion aufrechtzuerhalten – wenn unter dem Auto nur mehr das blanke Eis ist, geht’s auch in einem Turbo S praktisch nur im Schritttempo voran, auch wenn der Fahrer das Gaspedal voll durchtritt. Trotzdem sorgt der Allrad dafür, dass das Auto Fahrt aufnimmt. Andere würden in so einer Situation wohl gar nicht vom Fleck kommen. Porsche setzt beim Turbo S auf einen aktiven Hang-on-Allradantrieb mit permanent angetriebener Hinterachse und vollvariabler Kraftzuteilung an die Vorderachse.

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Erstaunlich auch, dass der Cayenne – auch wenn er schon ziemlich hilflos untersteuernd in Richtung Kurvenaußenrand drängt – immer noch auf ein stärkeres Einschlagen des Lenkrades reagiert. Ein Faktum, das sogar den hartgesottenen Rallye-Weltmeister Walter Röhrl zu verblüffen vermag. "Ich weiß nicht, wie die Fahrwerkstechniker das hingekriegt haben", sagt er in Richtung der anwesenden Ingenieure. Und die grinsen nur verschmitzt.

Der Cayenne als GTS hat nun statt einem V8 einen V6-Biturbo unter der Haube. Und er bekommt nebst anderen Goodies ein speziell abgestimmtes und 24 mm tiefergelegtes Fahrwerk und einen eigenen Motorsound mit auf den Weg. Bei uns ist er ab März zu haben (die Preise beginnen bei € 125.142,–). Der Turbo S, dessen neue Turboladerkonstruktion 20 PS mehr gegenüber dem Vorgänger bringt, ist bei uns ab April zu haben – Preis: ab € 215.561,–.

( Kurier ) Erstellt am 10.02.2015