News 05.12.2011

E-Tanken mit Blick auf den Großglockner

E-Tanken mit Blick auf den Großglockner
© Grohag

Elektroautos können nun auch auf der Fahrt zum Großglockner geladen werden. Auf 2369 Metern Seehöhe entstand die höchstgelegene E-Ladestation der Welt.

Nun können E-Autofreunde auch über die Großglockner Hochalpenstraße düsen, ohne Angst zu haben, dass ihnen der Strom ausgeht. Die Kelag Netz GmbH errichtete auf der Kaiser-Franz-Josef-Höhe, in 2.369 m Seehöhe in Kooperation mit der Großglockner Hochalpenstraßen AG die höchst gelegene E-Ladesäule der Welt.

Ab sofort kann also jedes Elektroauto die Ladestation nutzen. Ausgerüstet ist sie mit den für Europa vorgesehenen Mennekes-Steckern. Laut Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger können die Batterien von zwei Fahrzeugen gleichzeitig mit je 22 kW aufgeladen werden. "Damit kann ein elektrisch betriebener Mittelklassewagen in rund einer Stunde 'vollgetankt' werden".

Mit dem Tesla von Essen nach Istanbul

Gleich im großen Stil wird die E-Ladesäule Mitte September getestet. Dann bricht ein Tesla E-Sportwagen von RWE aus Essen Richtung Istanbul auf. Am 18. September soll die 13-tägige und 4.000 km lange Fahrt losgehen, damit soll bewiesen werden, dass Elektroautos auch große Strecken und anspruchsvolle Bergstraßen bewältigen können.

Weiteres Programm am Großglockner

Am 26. August findet auf der Großglockner Hochalpenstraße, genauer auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, die erste Internationale Leistungsschau der Elektromobilität statt. Anhand von ca. 50 Elektro-Modellen werden den Besuchern die gute Ladeinfrastruktur sowie die tatsächliche Leistungsfähigkeit der E-Autos gezeigt.

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(KURIER.at) Erstellt am 05.12.2011