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24.09.2018

Ein Formel-1 mit Straßenzulassung und Ferrari-Motor

Der Australier Zac Mihajlovic verfolgt einen ziemlich ehrgeizigen Plan.

Angefangen hat alles mit dem Batmobil. Eine entsprechende Replika des Filmautos hat Zac Mihajlovic für sich seinerzeit gebaut. Bald kamen Anfragen von Kunden, die auch ein Batmobil bestellen wollten. Dem schoben Lizenzfragen und gesetzliche Auflagen einen Riegel vor. Beim jüngsten Projekt von Zac Mihajlovic sollte zumindest das kein Problem mehr sein.

Der gebürtige Australier schickt sich an, ein Formel-1-Auto mit Straßenzulassung zu bauen. Etwas Vergleichbares hat es bislang aus seiner Sicht nicht gegeben. Es gab zwar extreme Fahrzeuge, die das Fahrfeeling eines Monopostos bieten sollten, wie den Ariel Atom (aber die hatten nur Vierzylinder-Motoren und sahen aus wie ein Conceptcar, erklärt Mihajlovic).

 

Für den Motor bediente sich Mihajlovic bei einem geschrotteten Ferrari F12. Der Zwölfzylinder leistet 740 PS und soll dabei nicht mehr als 700 kg Fahrzeuggewicht bewegen müssen. Dazu kombiniert der Autokonstrukteur ein 6-Gang-Getriebe, das sich entweder mittels Schaltwippen oder Schalthebel (mit sequentiellen Gangwechseln) bedienen lässt.

 

Der erste Prototyp steht noch im polierten Aluminium-Look da und so soll es es auch bleiben. Warum? Weil man kleine Kratzer so schneller ausbessern kann. Falls jemand mehr Carbon-Teile wünscht, lässt sich das auch arrangieren.

 

Übrigens: Wenn die Straße einmal so ist, dass man nicht mit einem Formel-1 ähnlichen Auto drüber fahren sollte, dann verfügt der Zacaria zum einen über ein Liftsystem und zum andern kann die Frontpartie innerhalb von 12 Sekunden entfernt werden.

Was soll das Auto kosten? Umgerechnet etwa 620.000 Euro