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07/09/2012

Ennstal-Classic: 20 Jahre kochende Kühler

230 Teams mit Autos von 1917 bis 1972 nehmen zwischen 12. und 14. Juli die Jubiläums-Ennstal-Classic unter die Räder.

Die Ennstal-Classic ist selbst schon ein Oldtimer. 1993 wurde sie aus der Taufe gehoben, mit 35 Autos. Selbst während der Abnahme konnte man noch schnell eine Nennung abgeben. Heuer gibt es mehr als 350 Nennungen aus 15 Nationen, daraus wurde das Rekord-Starterfeld von 230 Autos destilliert.

Alte Zeiten

Die Ennstal-Classic ist Auto fahren wie früher: Wo die Alpenpässe noch ein Abenteuer waren, wo die Kühler kochten und Chauffeure sich von ihren Bremsen das Götzzitat sagen lassen mussten. Wo das Sieger-Team die "Mercedes-Benz Trophäe Alfred Neubauer" in Empfang nehmen darf.

An drei Tagen werden rund 900 km abgespult, wird in den SP, wo es gilt, den 50er-Schnitt einzuhalten, um Hundertstel-Sekunden getüftelt. Am Donnerstag (12. Juli) beginnt die Ennstal mit der Stoder-Bergprüfung, nach 403 km wird das Ziel in Gröbming erreicht. Am Freitag (13. Juli) steht der Orange-Marathon über 486 km auf dem Spielplan: Um 07:01 Uhr startet in Gröbming das erste Auto, ehe das Ziel in Schladming um 18.00 Uhr erreicht wird.

Heuer fahren erstmals 12 neue Ferrari vor dem Startfeld her. Diese Autos werden sich am Freitag in Steyr einklinken. In Steyr wird sich dann auch der Mazda-Club mit 25 MX5 an den Konvoi anhängen.

Frühere Ennstal-Sieger sind dabei: Dr. Gerry Brandstetter, Helmut Schramke, Jutta Roschmann, Pius Weckerle, Karsten Wohlenberg, Sebastian Klackl, Christian und Margot Baier. In der Epoche 1 avancieren nach ihrem Gaisberg-Gesamtsieg Florian und Sibylle Kunz zum Favoriten: Mit ihrem 50 PS starken Morgan Three­wheeler, Baujahr1934.

Grand Prix

Am Samstag, vor dem Finale der Ennstal-Classic, steigt der Chopard-Grand Prix, eine Demon­stration mit sagenhaften Rennautos: Nigel Mansell fährt einen Porsche 917, Sir Stirling Moss jenen Jaguar XKC-Rennsportwagen, mit dem er 1952 in Reims gewonnen hat. Klaus Lehr wird seinen Talbot Lago T26C präsentieren, der Schweizer Jo Vonlanthen zündet einen Ferrari 500F2, ein Auto das Alberto Ascari 1952/53 zum WM-Titel verhalf. Hans Herrmann chauffiert einen Mercedes-300SLR, Jochen Mass heizt einen Mercedes-300-SL-Flügeltüren-Prototyp an. Maria Teresa de Filippis ist in einem Maserati 200SI/1956 zu sehen, Derek Bell in einem Porsche 956. Egon Hofer entnimmt seiner Sammlung einen Cooper-T49-Maserati, Rudolf Raml chauffiert seinen Wolf-Formel-1-Wagen , den 1979 Keke Rosberg gefahren ist. Dieter Quester schwingt sich durchs Fenster des Toyota Camry-NASCAR von 2010, Christian Clerici zeigt einen Plymouth Roadrunner GTX mit 7,2 Liter Hubraum. Florian Renauer stellt seinen Tampolli-Le-Mans-Prototyp vor, der aus einem 3-Liter-V6 400 PS mobilisiert.

Peter Schöggl, Leitet der AVL-Rennabteilung in Graz, hält einen Ginetta G12 mit 170-PS-Lotus-Motor am Leben. Walter Röhrl kommt am Samstag, er wird einen Audi Quattro S1 im Chopard-GP fahren.

Damit der Demo-Grand- Prix in kein Rennen ausartet, werden drei moderne Safety-Cars den Konvoi beschatten: Audi A6 Quattro, Aston Martin Virage und Mercedes 500 SL AMG.

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