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07.07.2015

Bentley Bentayga in der Wüste

Der Bentley Bentayga, erstes SUV in der Geschichte der Luxusmarke, fährt seiner Vollendung entgegen. Vor der Weltpremiere auf der IAA im September werden derzeit noch letzte Hitzetestes mit Prototypen des Bentayga in der Wüste bei Dubai durchgeführt.

Bentley sieht den Bentayga als erstes Luxus-SUV überhaupt, das ein neues Marktsegment begründen soll. Weit jenseits des bisherigen Platzhirschen im Revier der gediegenen Fortbewegung auf jedem Terrain, des Range Rover, angesiedelt, soll der mächtige Bentayga Luxus und Sportlichkeit eines Bentley in neuer Form bieten.

Der technisch auf dem Baukasten des Audi Q7 mit langem Radstand basierende Bentayga hat den Anspruch, als luxuriöser Universalkönner auf und abseits der Straße in neue Dimensionen für die Marke vorzustoßen. Die Eckdaten: Über 550 PS und an die 900 Nm Drehmoment aus einem vollkommen neu entwickelten W12-Motor (mit Zylinderabschaltung und Segelfunktion), unter 5 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100 und mit 275 km/h Spitze der Anspruch, das schnellste Serien SUV der Welkt zu sein.

Hitze-Erprobung

Bei der letzten Hitze-Erprobung mit Entwicklungsmodellen des Bentayga vor der Serienfreigabe, hatte der Motor-KURIER die rare Möglichkeit den Bentley fürs Grobe selbst durch die Dünen in der Nähe von Dubai zu steuern - und dabei zu erleben wie sich 52 Grad Celsius anfühlen. Und vor welche immense Aufgaben diese das Kühlsystem des riesigen Motors im denkbar schwierigsten Umfeld (hohe Leistungsabgabe bei geringem Tempo und großer Hitze) stellen.

Aus eigener Erfahrung (im Bild mit Bentley-Entwicklungs-Vorstand Rolf Frech, beide mit ausgefahrenen Wärme-Sensoren) kann jedenfalls berichtet werden, dass der Bentayga die Einstiegshürde, um in den Emiraten als Geländewagen ernst genommen zu werden, locker nimmt. Wer es nämlich nicht bis an die Spitze der berühmten Red Dune direkt an der Ausfallsstraße von Dubai schafft, wird dabei nicht nur von allen gesehen, sondern von der potenziellen Kundschaft als Hersteller nicht mehr ernst genommen.

Allrad vom Q7

Diese Gefahr hat Bentley eindrucksvoll gebannt. Unterstützt von der Allradtechnik aus dem Q7 (Torsen-Mitteldifferential, Kraftverteilung vorne/hinten 40/60, vier geländespezifische Fahrmodi zur Anwahl im Cockpit) und dem schon aus dem Drehzahlkeller heraus anliegenden enormen Drehmoment des W12-Zylinders, schnürt der Bentayga bei entsprechend gefühlvollem Umgang selbst durch tiefen Sand unbeirrt in Richtung Dünenkamm. Für den Piloten, der den Prototypen auf dem Asphalt des Highways aus den Häuserschluchten von Dubai bis in die große Sandkiste am Fuß der Red Dune fahren konnte, ist vor allem die enorme Spreizung der Fähigkeiten des Bentayga beeindruckend.

Auf der Straße ein komfortabler, sehr souveräner Reisebegleiter mit Luxusanspruch (und vier eigenen anwählbaren Fahrmodi allein für diesen Bereich), macht er es abseits der Straße möglich, in Gegenden vorszustoßen, in denen sich nicht mehr sehr viele andere Geländewagen finden. Oder nur in ausgebrannter Form, wie an der ob ihrer Höhe berüchtigten Dünen-Formation Devils Plunge, eine Sand-Fahrstunde von der Red Dune weiter in die Wüste.

Solche Fähigkeiten, gepaart mit dem bei Bentley üblichen Luxus in der Innenausstattung, haben natürlich ihren Preis. Wieviel der Bentayga genau kosten wird, soll erst bei der offiziellen Weltpremiere auf der IAA in Frankfurt im September bekanntgegeben werden. Man darf sich aber darauf einstellen, dass er sich zwischen dem Flying Spur (€ 258.880,-) und dem Mulsanne (ab € 388.800,-) einreiht, wenn er im nächsten Frühjahr auch bei uns zu haben sein wird.

Bentley Bentayga im Einsatz

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