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Fahrbericht
09/09/2022

Erste Ausfahrt mit dem Mazda CX-60 als Plug-in-Hybrid

Der große Mazda startet als Version mit Stecker, das Interesse der Kunden an dem Auto ist enorm.

von Michael Andrusio

Der Chef von Mazda-Österreich, Heimo Egger, ist sichtlich überrascht. Und das im positivsten Sinn. 435 Vorbestellungen gibt es für den CX-60, so viel wie bei keinem anderen Auto zuvor. Und das, obwohl das Auto noch gar nicht richtig auf dem Markt angekommen ist.

Was ist der CX-60? Ein SUV, das den CX-5 noch um 170 mm überragt, ein beeindruckendes Gefährt, mit einer langen Motorhaube (wofür erklären wir noch) und einem Kühlergrill, der sich vor einem aufbaut, wie die Eiger-Nordwand. Unter der Motorhaube steckt fürs Erste ein Plug-in-Hybrid. Aber dabei bleibt es nicht. 2023 folgen neu entwickelte Diesel- und Benzinmotoren – beides Reihensechszylinder (daher auch die lange Motorhaube) mit Mild-Hybrid-Unterstützung.

327 PS Systemleistung

Aber bleiben wir beim PHEV, der den Anfang macht. Hier setzt Mazda auf einen 2,5-l-Vierzylinder, der mit einem 129-kW-Elektromotor kombiniert wird. Macht in Summe eine Systemleistung von 327 PS und stärker war noch kein Mazda (abgesehen von irgendwelchen Rennautos). Die Beschleunigung ist natürlich beachtlich (0 auf 100 km/h in 5,8 Sekunden), aber bei der ersten Ausfahrt beeindruckte der große Mazda vor allem mit der Laufruhe und dem fein abgestimmten Zusammenspiel von Verbrenner- und Elektromotor. Mazda gibt die elektrische Reichweite mit 63 Kilometer an und den Verbrauch mit 1,5 Liter. Je öfter man an der Steckdose lädt, umso besser für den Verbrauch (wie bei allen PHEV).

Die Kraft wird im CX-60 mittels Allrad auf die Straße übertragen, wobei bevorzugt die Hinterräder angetrieben werden und nur, falls nötig Kraft auch nach vorne geht. Und zur Ausstattung gehört auch eine 8-Gang-Automatik, die ohne Drehmomentwandler auskommt.

Innen wirkt der Mazda sauber verarbeitet, Funktionen, die man schnell zur Hand haben will (wie Klimatisierung oder Audio-Lautstärke), sind als eigene Tasten ausgeführt. Für die Bedienung des zentralen Bildschirms hat man wie gehabt einen Dreh-Drückregler zwischen den Sitzen.

Mazda baut auch ein schlaues System ein, dem man die Körpergröße eingibt, und dann wird einem der Sitz korrekt eingestellt. Eine Kamera mit Gesichtserkennung sorgt bei wechselnden Fahrern stets für die passenden Einstellungen.

Marktstart ist am 23. September, die Preise beginnen bei 49.950 Euro. Die nächsthöhere Ausstattung (Exclusive Line) kostet ab 53.100 Euro, die Homura-Ausstattung (mit schwarzen Ledersitzen) startet bei 57.150 Euro und das Topmodell CX-60 Takumi (mit weißer Lederausstattung) kostet 58.700 Euro.

Im Jänner folgt der Diesel (mit 200 bzw. 254 PS) und im Herbst 2023 der e-Skyactive X-Benziner.

Antrieb: Plug-in-Hybrid, 4-Zylinder-Benziner, Hubraum: 2488 cm3, Leistung: 141 kW/191 PS; Elektromotor, Leistung: 129 kW/175 PS; Systemleistung: 241 kW/327 PS, 8-Stufen-Automatikgetriebe, Allradantrieb (Hang-on-System)

Fahrleistungen: 0 - 100 km/h in 5,8 Sekunden, Spitze: 200 km/h

Abmessungen: Länge x Breite x Höhe 4.745 x 1.890 x 1.670 mm, Radstand 2870 mm; Kofferraumvolumen: 570 – 1.726 Liter

Verbrauch: 1,5 Liter/100 km, elektrische Reichweite: 63 km

Preis: ab 49.950 Euro

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