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Fahrbericht
03/28/2015

Erste Ausfahrt mit dem neuen Mazda CX-3

Der nächste Kandidat für das boomende Marktsegment startet bei uns im Juni.

von Horst Bauer

Konkurrenten gibt’s inzwischen ja bereits genug für den Japaner. Die Liga der SUV unter viereinhalb Meter Länge ist das erklärte Ziel aller Hersteller, die in Europa nicht zurückfallen wollen. Die Kundschaft läuft schließlich in Scharen von den traditionellen Klein- und Kompaktwagen über zu den hochgestellten, mit variablem Innenraum und psychologisch wichtiger höherer Sitzposition lockenden fernen Verwandten der guten alten Geländewagen.

Mit dem CX-3 ist es Mazda jedoch gelungen, die Tugenden der Marke auch in einen Vertreter dieser Spezies eindrucksvoll zu kondensieren. Als da wären: Aufregendes, eigenständiges Design, einzigartige Techniklösungen und wettbewerbsfähige Preise bei guter Ausstattung.

Bei der ersten Ausfahrt mit dem CX-3, die der Motor-KURIER schon vor dem für Juni geplanten Marktstart des neuen Mazda unternehmen konnte, zeigte sich, dass der Neuzugang aus Hiroshima auch in der Anwendung hält, was die sportliche Optik verspricht.

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Von der gut einstellbaren Sitzposition des Piloten in dem ausreichend Seitenhalt gebenden Sitzen über die knackige Schaltung des 6-Gang-Getriebes und die durchwegs guten Durchzug bietenden Motoren bis zum sportlich-agilen Fahrwerk ist alles im CX-3 auf sportlichen Fahrspaß ausgelegt.

Knurriger Geselle

Wobei der 105 PS starke Diesel aus der von Mazda selbst entwickelten, auf extrem niedrige Verdichtung setzenden Motorenfamilie (für Experten: 14,8:1), überraschende Agilität an den Tag legt, wenn erst einmal rund 1600 Touren erreicht sind und das volle Drehmoment von 270 Nm zur Verfügung steht. Allerdings ist er nicht nur kräftig, er klingt auch so. Wenn er gefordert wird, gibt er den zwar äußerst willigen, aber eben doch knurrigen Gesellen.

Etwas dezenter in dieser Hinsicht zeigt sich der 2,0-l-Benziner, von dem man sich aber auch keinen Flüsterton erwarten darf, wenn beschleunigt werden soll. Im Normalbetrieb übernehmen dann aber die Windgeräusche der großen Außenspiegel das akustische Kommando – ohne jedoch angesichts der Fahrzeugklasse weiter zu stören.

Der Benziner ist in zwei Leistungsstufen zu haben, wobei die 120-PS-Version nur mit Frontantrieb und der 150-PS-CX-3 nur mit Allradantrieb angeboten wird. Für beide ist jedoch, wie auch für den Diesel, statt des manuellen 6-Gang-Getriebes auch eine Automatik-Version zu haben (übrigens auch in der Kombination Diesel, Allrad und Automatik).

Diese überzeugte auf ersten Testkilometern im Stadtbetrieb durch agiles und ruckfreies Schalten in beide Richtungen und keine langen Nachdenkpausen beim Wiederanfahren nach dem Hinrollen zur Kreuzungen. Wie ihr gebirgige Strecken liegen, wird noch zu eruieren sein.

Was die Platzverhältnisse an Bord angeht, ist der Passagierraum geräumiger, als die knackig geschnittene Karosserieform zunächst vermuten ließe. Die Fondpassagiere sind natürlich, was die Beinfreiheit angeht, auf Kompromisse der Vorderleute angewiesen, sie erfreuen sich aber einer durchaus akzeptablen Kopffreiheit. Bei den Vordersitzen wäre eine etwas längere Schenkelauflage ebenso kein Fehler wie eine verstellbare Lordosenstütze.

Der einen doppelten Boden bietende Laderaum hat ein Volumen von 350 l, das bei umgelegten Rücksitzen auf bis zu 1260 l erweitert werden kann.

Die gewohnt scharf kalkulierten Preise beginnen bei € 17.990,– für den CX-3 mit Frontantrieb und 120-PS-Benziner. Der Eintritt in die Allradwelt erfolgt jenseits der Schwelle von € 26.190,–.

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