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04/19/2019

Erste Ausfahrt mit dem neuen Mercedes CLA

Viertüriges Coupe auf Basis der A-Klasse mit intelligenter Sprachsteuerung.

Jetzt ist es also tatsächlich Realität geworden: Ein Auto schlüpft in die Rolle des digitalen Schlaumeiers. Weiß doch die aktuelle Ausbaustufe der Mercedes-Benz User Experience (kurz: MBUX) Antworten auf Fragen („welchen Fettgehalt haben Avocados“, kein Witz), die selbst Angehörige aus bildungsspezifischer Oberschicht nicht wissen. Von Jugendlichen, denen beim PISA-Test, wenn überhaupt, der Schiefe Turm in der der norditalienischen Stadt einfällt, gar nicht zu reden.

Ob die Welt auf den digitalen Super-Nerd gewartet hat? Wird schon Leute geben, die nicht mehr ohne künstliche Intelligenz auskommen wollen.

Fakt jedenfalls ist, dass die Kommunikation über die Anrede „Hey, Mercedes“ mehr als Albernheiten zu bieten hat – und beispielsweise auf den Befehl „navigier’ mich nach Hause“ zuverlässig und vor allem blitzschnell den richtigen Weg kennt.

Länger und breiter

Abgesehen davon: Mit der zweiten Generation hat der CLA optisch wie technisch deutlich gewonnen – und orientiert sich stärker denn je am Design des großen Bruders CLS. Ist doch die Neuauflage mit Ausnahme der gleichbleibenden Fahrzeughöhe von 1,49 Meter in allen Dimensionen gewachsen: Plus 5 cm in der Länge auf fast 4,70 m, 5 cm mehr Breite auf jetzt 1,83 m und 3 cm mehr Radstand auf nunmehr knapp 2,73 m.

 

Kurios: Das Kofferabteil fasst aktuell nur 460 statt ehedem 470 Liter Ladevolumen.

Zum Marktstart – bei uns übrigens ab Mai – rollt der CLA mit gründlich überarbeiteten, sorgsam gereinigten und nach Euro6d-Temp zertifizierten 4-Zylinder-Turbos auf die Straße: Zur Disposition stehen ein 1,5-Liter-Diesel (180d/116 statt früher 109 PS), ein 1,3-Liter-Benziner mit 136 PS (CLA 180) respektive 163 PS (CLA 200) sowie ein Zweiliter mit 190 PS (CLA 220) und 224 PS (CLA 250). Für die Kraftübertagung zuständig sind – je nach Ausstattung und Motorisierung – 6-Gang-Schalt- oder 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, für die Versionen CLA 220 und 250 ist gegen Aufpreis auch Allradantrieb zu haben. Erste Testkilometer offenbaren: Mühsamer Einstieg nach hinten in die zweite Reihe, aber auch tolle Verarbeitung und felsenfest sicheres Fahrverhalten.

Die Tarife für die Benziner starten bei € 35.340,–, jene der Selbstzünder bei € 37.010,–.