News 10.10.2015

Erste Ausfahrt mit dem neuen Opel Astra

opel astra © Bild: /Werk (4)

Schlanker geworden, bestens vernetzt und mit neuer Motorgeneration.

Mit dem Astra hat Opel das bei Weitem wichtigste Auto im Programm der in Hessen beheimateten GM-Tochter neu auf die Räder gestellt. Und wie immer bei einem neuen Astra-Jahrgang spricht Opel von einem Auto mit glanzvoller Zukunft.

Das Problem war aber in der Vergangenheit immer, dass das nie so funktioniert hat wie geplant. Das ist jetzt anders: Mit der fünften Astra-Generation wird es Opel gelingen, den Klassen-Leader VW Golf wirkungsvoll anzugreifen und dem Wolfsburger Dauerbestseller tatsächlich näher als je zuvor auf den Pelz zu rücken. Der neue Astra – bei uns ab Ende Oktober ab € 16.890,– (Basis-Benziner) bzw. ab € 17.790,– (Basis-Diesel) bei den Händlern – wird im Segment die Maßstäbe setzen und beweisen, dass die Marke Opel wieder Substanz hat.

opel astra…
opel astra © Bild: /Werk

Mit dem Astra verfolgt Opel eine neue Philosophie: Außen mit 4,37 Meter kompakt, innen geräumig, mit schlank-athletischer Form und richtungsweisender digitaler Vernetzung, wird das auch stilistisch gelungene Auto Boden auf die Konkurrenz gutmachen und das Image, bloß der Beste vom Rest zu sein, erfolgreich abstreifen.

Abgespeckt

Brachte der Vorgänger – je nach Modell und Ausstattung – noch rund 1,5 Tonnen auf die Wage, ist der neue Jahrgang dank Leichtbau-Architektur und hochfesten Stählen einschließlich gewichtsoptimierter Vollalu-Motoren bis zu 200 Kilo leichter als der Vorgänger. Der neue Golf-Konkurrent ist fast fünf Zentimeter kürzer und 2,5 Zentimeter niedriger als bisher und auch der Radstand misst mit 2,66 Meter nun 2,3 Zentimeter weniger. Trotzdem offeriert der Astra einen geräumigeren Innenraum mit 3,5 Zentimeter mehr Beinfreiheit. Möglich wird das durch eine komplett neue Sitzgeneration mit deutlich dünneren Lehnen. Hinten sitzen trotz der coupéhaften Dachlinie auch Passagiere mit einem Gardemaß von zwei Meter kommod, vorn sind die Platzverhältnisse sowie sehr großzügig. Die Übersicht nach schräg hinten übertrifft das – bescheidene – Niveau des Vorgängers allerdings nicht.

Am Steuer

Ein großer Fortschritt indes stellt die entrümpelte Mittelkonsole dar, die jetzt mit nur mehr sehr wenigen Schaltern auskommt und deshalb mit einfacher Bedienung überzeugt.

Mit Opel Onstar gibt’s jetzt einen Telematikdienst mit automatischem Notruf-, Online- und Serviceassistent, der einen WLAN-Hotspot für bis zu sieben mobile Endgeräte offeriert.

opel astra…
opel astra © Bild: /Werk

Absolutes Novum und erstmals in der Kompaktklasse verfügbar ist das – wie erste Kilometer auch in der Dunkelheit bewiesen haben – LED-Matrix-Licht namens IntelliLux, das den Lichtstrahl automatisch und kontinuierlich jeder Verkehrssituation anpasst: Erkennt das System entgegenkommende oder vorausfahrende Fahrzeuge, werden einzelne LED gezielt deaktiviert und die betroffenen Fahrzeuge aus dem Lichtkegel ausgeschnitten. Der Rest der Straße und das Umfeld bleiben hingegen hell und trotz aktiviertem Fernlicht blendfrei ausgeleuchtet.

opel astra…
opel astra © Bild: /Werk

Die Triebwerkspalette decken drei Diesel und vier Benziner ab. Die Selbstzünder – alles 1,6-Liter-Turbo-Direkteinspritzer – leisten 95, 110 und 136 PS, das Angebot an Ottomotoren besteht aus dem aus Adam und Corsa bekannten 1,0-Liter-3-Zylinder mit 105 PS sowie aus drei 1,4-Liter-4-Zylindern mit 100, 125 und 150 PS. Der Motor-KURIER probierte den neuen 1,4-Turbo-Benziner, diesfalls den mit 150 PS – und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus: Der Direkteinspritzer arbeitet vibrationsfrei, erfreut mit Sparsamkeit, vorbildlicher Laufruhe, sattem Durchzug und hohen Leistungsreserven.

Mit toller Technik und athletischer Optik ist der Astra in der Lage, allen Kompaktklasse-Konkurrenten um die Ohren zu fahren: Er hat großes Potenzial.

Auch das zum ernsthaften Golf-Jäger.

( motor.at ) Erstellt am 10.10.2015