News 10/06/2017

Erste Ausfahrt mit dem Opel Grandland X

Erste Ausfahrt mit dem Opel Grandland X
© Opel

Spät, aber doch steigt auch Opel in den "SUV"-Boom ein, mit herzeigbarem Angebot.

Schon seit Jahren haben japanische Hersteller, aber auch zum Beispiel VW, etwas Ähnliches im Programm. Jetzt also auch Opel, wo der Grandland X zum Kompaktsegment gezählt wird.

Das könnte man lange diskutieren, der Grandland kommt immerhin auf fast 4,5 m Außenlänge. Der Opel Zafira ist noch einmal 15 cm länger, wird bei Opel aber auch zu den Kompakten eingestuft.

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Grandland X also. Er basiert technisch auf dem aktuellen "Auto des Jahres" , dem Peugeot 3008, ist aber optisch außen wie innen völlig eigenständig. Was auf den ersten Blick auffällt, sind das sehr gute Platzangebot auch auf der Rückbank (Radstand 2675 mm) sowie ein ordentlich aufgeräumtes Cockpit. Auch die Sitze vorn sind tadellos. Und der Einstiegspreis zur Modelleinführung ist mit 22.190 Euro äußerst attraktiv. Für dieses Einstiegsmodell sind u.a. bereits eine Reihe von Assistenzsystemen (kamerabasierter Spurassistent, Verkehrsschilderkennung, Tempomat usw.) serienmäßig an Bord.

Kein Allrad

Opel bewirbt den Grandland X zwar als "abenteuerlustig", diese Abenteuer sind aber naturgemäß, wie auch beim Peugeot, durch die Traktion begrenzt – Allradantrieb gibt es nicht, auch nicht gegen viel Geld. Dem Fronttriebler kann indes mit einer elektronischen Traktionskontrolle geholfen werden, bei welcher der Fahrer fünf Modi einstellen kann. Das System passt dann die Kraftverteilung an die Vorderräder an, lässt gegebenenfalls Schlupf zu und verändert die Schaltpunkte beim Automatikgetriebe sowie die Kennlinie des Gaspedals. Kleiner Nachteil: Es muss extra bezahlt werden.

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Unter der Haube gibt es zum Start nur die Wahl zwischen zwei Motoren: Einmal wäre da ein 1,2-l-Dreizylinder-Benziner mit Turboaufladung. Er kommt auf 130 PS Leistung, hat ein Start-Stopp-System und ist mit einem Sechsganggetriebe oder einer Sechsgangautomatik kombinierbar. Das gilt auch für die Alternative: Ein 1,6-l-Diesel mit 120 PS Leistung und einem maximalen Drehmoment von schmucken 300 Nm.

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Opel hat natürlich mit leichtem Naserümpfen gerechnet und verspricht schon für die nahe Zukunft weitere Motorvarianten, die ja eigentlich nur oberhalb sein können, sowie auch eine Achtgang-Automatik.

Es gibt vier Ausstattungsstufen, die bisher beste (Diesel, Automatik, Ultimate) steht mit 35.390 Euro in der Liste. Dann kommen die Extras.

(Kurier) Erstellt am 10/06/2017