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Fahrvorstellung
01/24/2014

Erste Ausfahrt mit dem VW Golf R - auf Eis und Schnee

Der Volkswagen für betuchte Golf-Freunde mit Sportwagen-Ambitionen.

von Maria Brandl

Nordschweden, 6.30 Uhr, minus 24 Grad, skandinavische Nacht. Ein erster Tritt aufs Gaspedal des neuen Golf R und wir sind uns einig: „Super Sound!“ Aber wird der R auch entsprechenden Fahrspaß bieten, mit seiner hochgezwirbelten Technik, den vielen Assistenzsystemen und elektronischen Regelungen? Es gibt ja nicht einmal mehr einen Handbremshebel fürs beliebte Spiel auf Schnee und Eis.

Er macht Spaß. Jedoch muss man sich an die neuen Technologien gewöhnen. Statt des Spiels mit dem Handbremshebel sind nun die Lastwechsel per Gaspedal zu dirigieren, das ESP lässt sich stufenweise abschalten. Nur wer „mehr Schnee auf der Seitenscheibe als an der Frontscheibe hat, driftet richtig“, so Entwicklungs-Vorstand Heinz-Jakob Neußer bereits am Vorabend. Und das lässt sich auch mit dem R am besten bei einem Fahrertraining testen (http://www.volkswagen-driving-experience.de/de/de/Startseite/Touren/Schweden-Ice-Adventure.html).

Sportwagen-Niveau

Als Motor werkt im R ein Zweiliter-Vierzylinder-Turbo-Benzindirekteinspritzer mit 300 PS bei 5500 bis 6200 U/min, das sind 30 PS mehr als beim Vorgänger. Dank einer Gewichtseinsparung von 50 kg kommt der R auf 4,9 kg/PS, was Sportwagenniveau laut VW bedeutet. Dazu kommt ein maximales Drehmoment von 380 Nm bei 1800 bis 5500 U/min. Als Traktionshilfe verfügt der Golf R serienmäßig über die neueste Version des E-Motion-Allradsystems mit Haldexkupplung. Geschaltet werden kann entweder manuell oder per Direktschaltgetriebe, beide verfügen über sechs Gänge.

Der Verbrauch beträgt im Normzyklus ab 6,9 l/100 km (159 g/km CO2), das sind um 18 % weniger als beim Vorgänger. Als Sprit verlangt der R Super Plus. Start-Stopp ist Serie. Der Golf R erfüllt die Abgasstufe Euro 6.

Die Leistungswerte: Mit dem Doppelkupplungsgetriebe erreicht der R die 0 auf 100 in 4,9 Sekunden, die Spitze bei 250 km/h. Betont wird die Dynamik etwa mit abgesenktem Fahrwerk (um 20 mm), Stoßfängern in Motorsport-Optik samt breiteren Seitenschwellern und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, schwarzen Bremssätteln mit „R“-Logo oder im Innern etwa mit Sportsitzen oder Dreispeichen-Lederlenkrad.

Der Golf R ist bereits zu haben. Er startet bei € 43.910,– (2-Türer, 6-Gang-Handschaltgetriebe). Auch für den R gibt es alle modernen Assistenzsysteme zum Aufrüsten, von der City-Notbremsfunktion über den Spurhalteassistenten bis zur dynamischen Fernlichtregulierung. Für die Sportler unter den Kunden wird eine adaptive Fahrwerksregelung samt Fahrprofilauswahl geboten. Wie die Testfahrten in Schweden auf Eis und Schnee zeigten, erleichtert etwa der Modus „Eco“ nicht nur das Spritsparen, sondern sorgt auf Schnee und Eis auch für bessere Traktion und damit schnelleres Beschleunigen als der Modus „Race“.

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