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24.10.2018

Erste Bilder: Škoda Scala folgt auf Rapid

Škoda zeigt erste Bilder vom kommenden Scala - noch im Tarnkleid.

Einen ersten Ausblick, wie der Nachfolger des Rapid aussehen wird, gab Š koda auf dem Pariser Autosalon mit der Studie Vision RS.

Heißen wird der kommende Škoda nicht mehr Rapid, sondern Scala. Er basiert auf der MQB A0-Plattform des VW-Konzerns (auf der unter anderem auch der VW Polo basiert) und ordnet sich in der Kompaktklasse ein. So ist der Scala 4.362 Millimeter lang, 1.793 Millimeter breit und 1.471 Millimeter hoch. Der Radstand kommt auf eine Länge von 2.649 Millimetern - das soll Platz für die Fahrgäste schaffen, wobei man bei Škoda erklärt, dass man sich in Sachen Platzangebot schon dem Octavia nähert. Der Kofferraum bietet ein Ladevolumen von 467 Litern bzw. 1410 Liter bei umgeklappten Rücksitzen.

Während der kleinere Fabia bei den Motoren auf den Diesel gänzlich verzichtet, ist für den Scala noch ein 1,6-l-Diesel (116 PS) im Angebot. Dazu kommen drei Benziner mit 95, 115 und 150 PS. Später wird auch noch eine Erdgas-Variante zu haben sein. Alle Motoren sind Direkteinspritzer mit Turboaufladung. Sie sind mit Start-Stopp-System und Bremsenergierückgewinnung ausgestattet und erfüllen die Abgasnorm Euro 6d TEMP.

Optional gibt es für den Scala Voll-LED-Scheinwerfer und als erstes Škoda-Modell bekommt der Kompakte dynamische Blinker hinten. Unter dem hinteren Stoßfänger verbirgt sich ein optionales "Simply Clever" Feature: eine schwenkbare Anhängerkupplung mit elektrischer Entriegelung, die über eine Taste im Kofferraum ausgeklappt werden kann.

In Sachen Fahrwerk bietet Škoda das so genannte Sport Chassis Preset mit zwei unterschiedliche Abstimmungen an. Das Fahrwerk ist 15 Millimeter tiefer gelegt und verfügt neben dem Normal Modus über einen Sport-Modus mit einer härteren Kennlinie der über ein Ventil umschaltbaren Stoßdämpfer.

Der Scala ist mit einem flexibel konfigurierbaren Virtual Cockpit (optional) mit einem 10,25 Zoll großen Display erhältlich. Die Displays der Infotainmentsysteme messen in der Diagonale bis zu 9,2 Zoll. Als erstes Škoda Modell werden alle ausgelieferten Scala-Modelle immer online sein. Die eingebaute eSIM stellt per LTE eine Hochgeschwindigkeits-Internetverbindung her, so dass keine zusätzliche SIM Karte oder Tethering-Verbindung per Smartphone erforderlich sind. Serienmäßig unterstützt die eSIM die Funktionalität des Emergency Calls und des Proaktiven Service.

Markteinführung für den neuen Škoda Scala ist in der ersten Jahreshälfte 2019.