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05.12.2011

EU-Klimapolitik trägt erste Früchte

© Bild: AP

Der C02-Ausstoß soll bis 2030 um 22 Prozent sinken.

Die EU-Klimapolitik wirkt, so das Ergebnis des EU-Forschungsprojekts "iTREN 2030", das vom Fraunhofer Institut ISI koordiniert wurde.

Das Projekt berücksichtigt die Wirtschaftskrise 2008/2009 und erstellt darauf aufbauend eine Prognose für die nächsten 20 Jahre. Ergebnis: Der CO2-Gesamtausstoß der EU wird bis 2030 um 22 Prozent sinken, vor allem wegen der höheren Energieeffizienz, des verstärkten Einsatzes erneuerbarer Energien sowie des krisenbedingten Rückgangs der Wirtschaftsleistung, der laut Studie bis 2030 nicht kompensiert wird.

Beim Verkehr lautet die Prognose: Der Personenverkehr werde bis 2030 gegenüber 2005 um 17 Prozent wachsen, der Güterverkehr um 41 Prozent. Energieverbrauch und somit CO2-Ausstoß werden aber abnehmen.

Ab 2015 fordern die Autoren noch niedrigere -Grenzwerte sowie eine Verteuerung des Verkehrs, um das EU-Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2050 um 80 Prozent zu senken, zu erreichen. "Im urbanen Raum kann so ein neues Mobilitätsverhalten hin zur multi-modalen Nutzung von E-Fahrzeugen, Bussen und Bahnen sowie einem Anstieg beim Car- und Bike-Sharing entstehen, das Mobilität, Klimapolitik sowie die Energieversorgungssicherheit positiv beeinflussen kann."

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