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Fernando Alonso: Alpine bringt "seine" Edition der A110 R

Die rasanteste Version des Sportwagens kommt auch als limitierte Alonso-Edition

von Michael Andrusio

10/06/2022, 01:00 PM

Als das Auto konzipiert wurde, sah die Formel-1-Welt noch anders aus. Das Fahrerkarussell hatte sich noch nicht zu drehen begonnen und Fernando Alonso hatte noch nicht seinen Wechsel zu Aston Martin verkündet. Um seinen prominenten Fahrer zu ehren, hat man sich bei Alpine eine besondere Version der neuen A110 R überlegt – eben eine Fernando Alonso Edition.

Dabei hat man das Auto nicht nur so genannt, sondern Fernando Alonso in die Entwicklung miteinbezogen. Das Ergebnis ist nicht nur eine andere Farbgebung – nach dem Geschmack des Spaniers – sondern auch eine spezielle Abstimmung des Fahrwerks, wie man uns bei einem Besuch im Entwicklungszentrum von Alpine erklärt.

32 Autos werden von der Alonso-Edition aufgelegt. Warum 32? Weil das die Anzahl der Siege ist, die der Spanier in seiner Karriere eingefahren hat. Auf die Frage, was passiert, wenn Alonso noch ein paar Siege drauflegt, erklärte man, dass dann eben noch weitere Autos nachgereicht werden.

A110 R

Die Basis für das Alonso-Auto liefert die neue A110 R. Die R-Version ist dabei nicht stärker als die bekannte A110. 300 PS leistet die Flunder und das ist mehr als genug. Die R-Werdung erfolgt vielmehr durch Feintuning. Vor allem wurde das Auto gleich einmal um 34 kg leichter gemacht. Die A110R wiegt somit 1082 kg. Augenscheinlich wurde jede Menge Kohlefaser verbaut, so für die Fronthaube, die 2,9 kg leichter wird. Und heckseitig gibt es statt der Heckscheibe eine durchgehende Carbonabdeckung, die das markanteste Erkennungsmerkmal der A110 R ist. Sicht nach hinten gibt es keine (besonders war der Ausblick nach hinten aber auch bei der durchsichtigen Variante nicht).

Ein Highlight der R sind die neu entwickelten Felgen. Sie bestehen vollständig aus Kohlefaser und die Räder wiegen um 12,5 kg weniger als bei der A110 S. Gleichzeitig wurden Aerodynamik und Kühlung der Bremsen optimiert. Stichwort Aerodynamik. Auch hier hat man im Detail nachgeschärft. Die Frontpartie wurde derart umgestaltet, dass sie weniger Luftwiderstand bietet, gleichzeitig wurde der Anpressdruck vorne um 14 kg erhöht. Am Heck gibt es einen neuen Spoiler mit Schwanenhalshalterungen wie im Motorsport, der den Abtrieb hinten um 29 kg erhöht. Vor allem ging es den Technikern darum, die Balance des Autos bei schneller Kurvenfahrt zu verbessern. Die Alpine-Techniker montieren auch neue Seitenschweller, um die Fläche des Unterbodens zu vergrößern – das sorgt für weniger Turbulenzen.

Im Vergleich zur S-Version wurde die Bodenfreiheit um weitere 10 mm reduziert. Wem das nicht reicht, kann das Auto auf der Rennstrecke um weitere 10 mm tiefer legen. Die Steifigkeit der Querstabilisatoren wurde im Vergleich zur A110 S vorne um 10 % und hinten um 25 % erhöht. Die speziell entwickelten Stossdämpfer sind hydraulisch verstellbar, das erfolgt über einen 20-stufigen Ring, mit dem sich das Verhältnis von Kompression und Expansion verstellen lässt.

Komplettiert wird das Rennauto-Feeling durch einschalige Sabelt -Track-Sitze aus Kohlefaser (für den Fahrer verstellbar) mit schwarzem Kohlefaser-Mikrofaser-Bezug und grauen Nähten

Die Alpine A110 R kostet 106.000 Euro, wer eine der 32 Alonso-Edition-Modelle haben will, muss 148.000 Euro veranschlagen.

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