News 05.12.2011

Fiat Freemont: Erster Star im Italowestern

Fiat Freemont: Erster Star im Italowestern
© Werk

Wie aus dem US-Van Dodge Journey bei uns ab Ende Juni ein großer Fiat wird.

Es ist das erste Modell, das der Fiat-Chrysler-Familie entstammt. Dass Autos aus dem Chrysler-Konzern in Bälde als Fiat oder Lancia auf den Markt kommen werden, hat Konzernmutter Fiat schon auf dem Autosalon in Genf klargemacht.

Im Fiat Freemont werden amerikanische Van-Charakteristika und sparsame italienische Dieselmotoren stimmig zusammengeführt.
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Den Anfang macht der Freemont, bei dem es sich eigentlich um den Dodge Journey handelt (der in den USA weiter als solcher verkauft wird und in Mexiko vom Band läuft). Von den Abmessungen her kommt der Freemont mit 4,89 m auf dieselbe Länge wie der VW Sharan. Der Platz wird auch gut genutzt. Fiat bietet den Freemont gleich als Siebensitzer an, wobei die Sitze der dritten Reihe im Kofferraumboden versenkt werden können. Angenehm auch, dass die hinteren Türen 90 Grad weit aufschwenken. Sonst können - wie bei diesen Autos üblich - Sitze in allen Variationen verschoben und geklappt werden. Fiat verspricht 32 mögliche Sitzkonfigurationen. Das Kofferraumvolumen beträgt maximal 1461 Liter (in der fünfsitzigen Konfiguration sind es 758 Liter).

Das Cockpit wurde - im Vergleich zum früheren Dodge Journey - von Grund auf neu gestaltet mit weniger Hartplastik und mehr Soft-Touch-Materialien. In der Mitte gibt's einen großen Touch-Screen für den Fahrer, mit dem sich diverse Systeme regeln lassen - darunter auch die 3-Zonen-Klimaautomatik. Fürs Wohlbefinden der Passagiere soll auch die nach hinten zu leicht ansteigende Anordnung der Sitzreihen sorgen. Und für jüngere Fahrgäste (die dem Kindersitz schon entwachsen sind) verfügt der Freemont über ein in den Sitzen integriertes Erhöhungskissen (wird auf Englisch "child booster" genannt und das klingt ja irgendwie spannend).

Motoren

Im Fiat Freemont werden amerikanische Van-Charakteristika und sparsame italienische Dieselmotoren stimmig zusammengeführt.
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Fürs Erste wird der Freemont mit zwei Dieselmotoren von Fiat-Powertrain angeboten: Der 2,0-Multijet-16V leistet 140 bzw. 170 PS und wird mit 6-Gang-Getriebe kombiniert. Später folgen ein V6-Benziner (276 PS), Allradantrieb und Automatik für den V6 und den 170-PS-Diesel.

Die Fiat-Diesel passen gut in den Ami-Van und machen mit ihrer Laufruhe aus dem Freemont ein angenehmes Reiseauto.

Verkaufsstart ist Ende Juni. Die Preise beginnen bei 28.450 Euro für den 140-PS-Freemont. Mit der üppigeren Urban-Ausstattung kostet das Auto ab 29.950 Euro. Den 170-PS-Diesel gibt es nur in Verbindung mit Urban und der kommt auf 30.950 Euro.

(Kurier) Erstellt am 05.12.2011