News 12/28/2012

Fiat Panda 4x4: Der kleine Bär krabbelt munter weiter

Fiat Panda 4x4: Der kleine Bär krabbelt munter weiter
© Andrusio Michael

Auch der neue Panda mutiert wieder zum Allradler.

Mögen andere ruhig mit stolzgeschwellter Brust ihre frisch aus der Taufe gehobenen, kompakten SUV präsentieren. Bei Fiat krabbeln kleine Autos schon seit Anfang der 80er auf allen Vieren. Damals bedienten sich die Italiener der robusten Allradtechnologie aus Graz.

Allrad: Elektronisch geregelt.
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Heute wird natürlich alles elektronisch geregelt. Ändert aber nichts daran, dass sich der neue Panda 4x4 im leichten Gelände nicht zu verstecken braucht. Der Allrad baut auf zwei Differenzialen und einer elektronischen Kraftverteilung auf. Außerdem hat der Panda 4x4 ein elektronisches Sperrdifferenzial (ELD), das unterhalb von 50 km/h mittels Knopfdruck aktiviert werden kann. Sinn der Sache ist, dass bei Anfahren auf rutschigem Terrain die Elektronik das Rad, das Schlupf hat, abbremst und die Kraft dorthin dirigiert, wo Grip vorhanden ist.

Bodenfreiheit

Zudem verfügt er über mehr Bodenfreiheit als der normale Panda und die Ingenieure haben sogar die Luftansaugkanäle beim 4x4 höher positioniert – falls einmal eine Wasserdurchquerung ansteht. Und vor allem ist der Panda, vergleichen mit anderen SUV, relativ leicht.

Gerüstet für leichtes Gelände.
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Natürlich schaut der Panda 4x4 auch optisch ein wenig mehr nach Offroad aus. Sogar die Dachreling ist serienmäßig dabei. Besonders praktisch ist die umklappbare Beifahrersitzlehne, die gibt’s optional. Wenn man die Rücksitzlehne auch umgeklappt hat, kann man erstaunlich langes Zeugs hineinschlichten. Sonst ist der Kofferraum im Panda natürlich nicht sonderlich groß (225 Liter passen hinein). Ausreichend Platz findet man auf den Rücksitzen, wobei Fiat den Panda grundsätzlich als Viersitzer anbietet, die fünfsitzige Ausführung wäre gegen Aufpreis zu haben.

Praktisch: Umklappbare Beifahrersitzlehne.
© Andrusio Michael

Wir sind den Panda 4x4 mit dem bewährten 1,3 Multijet-Diesel gefahren (Alternative wäre der 2-Zylinder-Benziner). Der kräftige Diesel mit 75 PS passt jedenfalls gut zum kleinen Panda – unabhängig davon, ob man jetzt ins Gelände fährt oder nicht. An den Fahrleistungen gibt es nichts auszusetzen und auch bei Autobahntempo hält der Panda tapfer mit. Akustisch klingt der Motor zwar stets nach Diesel, wird aber nicht unangenehm laut. Das 5-Gang-Getriebe ist auch passend übersetzt, wobei ein sechster Gang (wie es ihn im Benziner gibt) nicht schaden würde.

Cockpit mit ausreichend Ablagen.
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Zudem hat das Auto ein Start-Stopp-System und einen Citymode (fürs leichtere Kurbeln am Volant im Großstadtdschungel).

Der Fiat Panda 4x4 mit 1,3 Multijet kostet ab € 17.950,–.

Antrieb: 4-Zylinder-Diesel, Direkteinspritzer, 2 oben liegende Nockenwellen, 4 Ventile/Zylinder, Turbolader, Ladeluftkühler;

5-Gang-Getriebe; Spitze 159 km/h, 0–100 in 14,5 Sekunden;

Euro 5.

Hubraum: 1248 cm³

PS/kW: 75/55

maximales Drehmoment:190 Nm bei 1500 U/min

Fahrwerk: Selbst tragende Karosserie, vorderer Hilfsrahmen, Einzelradaufhängung, vorn McPherson-Federbeine, Dreieckquerlenker, Stabilisator, hinten Verbundlenkerachse, vorn/hinten Schraubenfedern, Teleskopstoßdämpfer, Scheibenbremsen (vorn innen belüftet), Zahnstangenlenkung mit Servounterstützung, ABS, elektronisches Stabilitätsprogramm ( ESP), Bremsassistent, Allradantrieb mit elektronisch gesteuerter Lamellenkupplung, elektronische Traktionssteuerung.

Maße (L x B x H):3686 x 1672 x 1605 mm

Wendekreis: 9,7 m

Radstand: 2300 mm

Kofferraum: 225–870 l

Zuladung: 500 kg Gesamtgewicht: 1615 kg

Tankinhalt: 35 Liter

Normverbrauch:4,7 l/100 km 125 g/km CO²

Testverbrauch: 6,6 l/100 km

Preis: 17.950 €

Preis Testwagen:19.216 €

Motorbezogene Versicherungssteuer: 204,60 €

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© Andrusio Michael
(Kurier) Erstellt am 12/28/2012